Über die Bituriges Cubi vgl. jetzt O. Hirschfeld CIL XIII p. 158ff. Das auch bei Holder a. O. angeführte Zeugnis Frontin. strat. II 11, 7 (imperator Caesar Augustus Germanicus eo bello, quo victis hostibus cognomen Germanici meruit, cum in finibus Cubiorum castella poneret, pro fructibus locorum, quae vallo comprehendebat, pretium solvi iussit: atque ita iustitiae fama omnium fidem adstrinxit) kommt als ganz zweifelhaft für die C. nicht in Betracht. An Cubii hält u. a. fest Zangemeister Neue Heidelberg. Jahrb. III 15, 58 (vgl. E. Herzog Bonn. Jahrb. CII 93). Mommsen Röm. Gesch. V 93 hält den Namen für verdorben. Vorgeschlagen hat man Ubiorum, Usipiorum, Sueborum, Cattorum, illorum. Da das ganze Capitel de dubiorum animis in fide retinendis handelt und in dem Zusammenhang die Thatsache, dass die Betreffenden nicht mehr hostes, sondern bereits dubii waren, wichtiger scheint als der Volksname, vermutet F. Koepp Bonn. Jahrb. CVI 116f. in finibus dubiorum.
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Cubi
Kelt. Volk (K) (L) S I. = Bituriges (III 548 [vgl. d]) Cubi.