RE:Sophokles 3

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band III A,1 (1927), Sp. 10941095
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3) Sohn des Ariston und Enkel des Tragikers S., der den nachgelassenen OK auf die Bühne brachte, s. o. S. 1041. Er hat nach Suidas Σοφοκλῆς Ἀρίστωνος 40 Dramen — οἱ δέ φασιν ια’ — aufgeführt und siebenmal gesiegt. Außerdem schrieb er Elegien. Auf ihn muß sich die Notiz bei Diodor. XIV 53, 6 beziehen: ἐν δὲ ταῖς Ἀθήναις Σοφοκλῆς ὁ Σοφοκλέους ⟨υἱδοῦς add. Jahn cf. argum. OK⟩ τραγῳδίαν διδάσκειν ἤρξατο (396) καὶ νίκας ἔσχε δώδεκα. Wie die verschiedenen Nachrichten zu vereinigen sind, bleibt [1095] freilich unklar. Daß die Angabe des Clem. Al. Protrept. II 22 St., der jüngere S. habe in einer Tragödie von den Dioskuren gesprochen, auf diesen S. geht, ist wahrscheinlich.