RE:Turranius 2
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| Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft | |
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| schimpflicher Parteigänger der Triumvirn | |
| Band VII A,2 (1943–1948) Sp. 1440 | |
| Scan: 1440, OCR | |
| Register VII A,2 | Register ti |
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Zitierempfehlung
Friedrich Münzer: Turranius 2. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft. Band VII A,2 (1943–1948), Sp. 1440, digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/RE:Turranius_2 | |
2) Turranius war der Sohn des C. Nr. 4 und Parteigänger der Triumvirn, der bei den Proscriptionen von 711 = 43 seinen eigenen Vater verriet (Val. Max. IX 11, 5 rhetorisch ausgeschmückt. Appian. bell. civ. IV 71f.) und damit die Richtigkeit der Bemerkung bewies: fuisse in proscriptos uxorum fidem summam, libertorum mediam, servorum aliquam, filiorum nullam (Vell. II 67, 2; doch s. die rühmliche Ausnahme M. Oppius o. Bd. XVIII S. 739 Nr. 15). Über seinen eigenen Ausgang fügt Appian. 72 hinzu, daß er das väterliche Vermögen schimpflich vergeudet habe, wegen Diebstahls (κλοπή, wohl Unterschlagung, Peculat) verurteilt worden und in die Verbannung gegangen sei.
[F. Münzer. ]