Reinstein

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Textdaten
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Autor: Brüder Grimm
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Titel: Reinstein
Untertitel:
aus: Deutsche Sagen, Band 1, S. 167–168
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1816
Verlag: Nicolai
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Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google, Commons
Kurzbeschreibung:
Eintrag in der GND: [1]
Bild
Deutsche Sagen (Grimm) V1 203.jpg
Bearbeitungsstand
fertig
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[167]
109.
Reinstein.
Happel relat. curios. III. 784.

Unter der uralten Burg Reinstein unweit Blankenburg am Harz liegt ein großes Felsenloch, angefüllt mit allerhand kleinen Steinen, wie man sie sonst nicht auf Gebürgen, sondern blos in Ebenen findet. Wenn jemand von solchen Steinen viel oder wenig nimmt, führt, oder trägt, so kommen sie doch wieder an denselben Ort, da sie sind weggenommen worden, so daß die Höhle immer voll von Steinen bleibt. [168] Es soll aber noch keinem gefrommt haben, dergleichen Steine wegzubringen. Auf dem Fels, sonderlich um die Gegend der Höhle, hört man zur Mittagsstunde oft Schellen läuten, zuweilen auch ein Gehämmer wie von vielen Schmieden.