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4. Kapitel.
Pedro Saltar.

Beginnt … „Ich habe nur mit Ihnen zu verhandeln, Frau Herzogin. Ihre Frau Schwester und deren Gemahl, der Prinz, spielen hier nur Nebenrollen …“

Durch die Bogenfenster gleißt die Sonne herein … Beleuchtet unbarmherzig klar die Gesichter der drei Aristokraten … Der Prinz hat eine unwillige Handbewegung gemacht …

„Ich wüßte nicht, was es hier noch zu verhandeln gibt, Herr Harst,“ sagt er scharf und hochmütig. „Ich habe Ihnen und Ihrem Freunde ein … Schmerzensgeld von 50 000 Kronen angeboten … Sie haben abgelehnt und wollten Schloß Gülderhall verlassen … Ich …“

„Bestechungsgeld, Hoheit …,“ bemerkt Harst mit offener Ironie. „Nennen wir die Dinge doch beim rechten Namen … – Ich wiederhole: Ich verhandele nur mit der Herzogin … Denn – – ich weiß jetzt alles – – alles! Auch – – den Toten, den man aus dem Fjord zog, kenne ich …“

Die Herzogin verfärbt sich etwas …

Prinz Oskar trommelt nervös mit den langen, nervigen Fingern auf der Sessellehne … Seine Gattin starrt Harst hilflos an …

„Um auch meinem Freunde Schraut die Dinge klarzulegen,“

Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Dämon Rache. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1926, Seite 57. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:D%C3%A4mon_Rache.pdf/57&oldid=- (Version vom 31.7.2018)