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„… Nicht fragen, Mistre … Da liegen Robbenfell … Ausziehen …!“

Coy war splitternackt. Um die Schultern hing ihm an zwei Riemen ebenfalls ein Robbenfell, dem er sehr geschickt eine Art Kopf aus Robbenhaut angesetzt, ebenso anstelle der Seitenflossen zwei beutelähnliche Gebilde, in die man die Ellbogen stecken konnte. – Die Eskimos von Labrador nennen diese Jagdanzüge, in denen sie sich wie Robben kriechend fortbewegen, nur die Ellbogen und die Knie benutzend, sehr poetisch Wan-Maschi-Skula: Fell des Jägerglücks!

Coy war kein Eskimo, aber seine Wan-Maschi-Skula waren entschieden besser als die auf Labrador.

Ich warf die Kleider ab. Er half mir in die Tierverkleidung, schnürte die Riemen zu, schob mir mein Messer in die rechte und meine Pistole in die linke Flossentasche.

Bis zum Ausgang gingen wir halb aufrecht … Dann spielte ich Robbe …

Und das immer leisere klägliche Schreien des armen Chubur trieb zur Eile.




Empfohlene Zitierweise:
Max Schraut: Das Geheimnis des Meeres. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1930, Seite 126. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Das_Geheimnis_des_Meeres.pdf/126&oldid=- (Version vom 30.6.2018)