Seite:De Suchende Seelen (Meisel-Heß).djvu/072

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Gegen fünf Uhr nachmittags sagte die Marinka aus Böhmen, die hier war, um Deutsch zu lernen:

„Wo wirdte jetzt sein?“

„In der ewigen Seligkeit,“ entgegnete Alma, ein blondes, stilles Mädchen.

„Was fällt dir ein,“ sagte die Jungmann aus Saaz, die sehr fromm war, gewöhnlich als erste aufstand, in Religion, Zeichnen, Handarbeiten und „äußerer Form“ „Eins“ und im Kasten immer Ordnung hatte. – „Was fällt dir ein,“ sagte sie und blickte auf die Uhr; „jetzt um 5 Uhr kann sie noch nicht dort sein … Jetzt ist sie noch nicht einmal im Fegefeuer – erst am Weg.“

Und sie schlug ein Kreuz. – Die

Empfohlene Zitierweise:
Grete Meisel-Heß: Suchende Seelen. Leipzig 1903, Seite 74. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Suchende_Seelen_(Meisel-He%C3%9F).djvu/072&oldid=- (Version vom 31.7.2018)