Seite:Der versteinerte Wald.pdf/7

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
2. Kapitel.
Die Pilzfelsen.

Die zehn Reiter, deren Bekanntschaft wir soeben gemacht haben, hatten vor einer Woche im Dschebel el Dachali, den gefürchteten Bergen des Todes oder auch stummen Bergen, wie die Araber diesen Ausläufer des Randgebirges des Sultanats Oman nennen, mit Teilen eines Beduinenstammes einen bösen Strauß bestanden, die braunen Wüstensöhne entwaffnet und dann den Weg nach der Südküste Arabiens quer durch die endlosen Einöden angetreten.

Daß sich gerade dort im Dschebel el Dachalt acht Deutsche, ein Ungar und ein Somali-Mischling (denn Ali Mompo war kein reinblütiger Neger) zusammengefunden hatten, ist eine Geschichte für sich. Jedenfalls waren die Reisenden bisher der Hoffnung gewesen, daß die Iringi, jener Beduinenstamm, mit dem sich ein Engländer namens Shlook und der berüchtigte Ibrahim verbündet hatten, von einer Verfolgung würden Abstand nehmen müssen,

Empfohlene Zitierweise:
W. Belka: Der versteinerte Wald. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 6. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Der_versteinerte_Wald.pdf/7&oldid=- (Version vom 31.7.2018)