Seite:Diplomatische Nachrichten von dem Ursprung der Lehensherrlichkeit des Stiftes Wirzburg über das dem Hause Sachsen zuständige Schloß und Amt Meiningen.pdf/74

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vnser gnediger Her von Würzburg vnsern gnedigen Hern von Hennenberg dergestalt vergnügen vnd bezalen, nemlich funfzig tausent Gulden in Golde, zehen tausent Gulden an Talern vnd zehen tausent Gulden an Münz, je funfzehen Patzen oder ein vnd zweinzig zwölfer für einen Gulden gerechnet auf zwo frist, als nemblichen den halben teyl itz bestimter Summa, das ist fünf vnd zweinzig tausend in Gold, fünf tausent an Talern vnd funf tausent Gulden grober Münz nechst gerurter Wherung an Patzen oder zwölfern vff Purificationis Marie in zwei vnd viertzigisten Jare nechst künftig ohne einigen Abzinße, vnd die übrigen fünff vnd zweinzig tausent Gulden im Golde, fünff tausent taler vnd fünff tausend Gulden an Münze, batzen oder zwölfer vorberurter Wherung vff Purificationis Marie so man die wenigere Jar zalh Christi im drei vnd vierzigsten zelen würdt, sambt gebuerlicher Abzinß von Hundert funff Gulden obberurter vnderschiedlicher Wherung als Golt für Golt, taler für taler vnd Münz für Münze wie oblaut. Trug sich dann künfftiger Zeiten zu, das der Stifft Würzburg Maynburg wider verkauffen wolt, sol das Henneberg vor Meniglichen vmb die Schloß Stat vnd Ambtt Meyningen, wie das alles itzunt ist, vnversetzt, vngeschmelert vnd darzu die Sume Gelts, so man über Meyningen Grauen Wilhelmen heraus geben hat, zugestellet werden. Hat aber Graue Wilhelm oder seine Mans-Lehens Erben Schlos, Stadt vnd Ambt Meyningen dem Stifft Würzburg vor, vnd ehemals der Stifft Maynburg wider verkauffen wolt, zu kauffen gebenn, so sol das Gelt, so der Stiefft wiederumb Meyningen geben vff Maynburg geschlagen sein, vnd Graue Wilhelm dem Stiefft zu den hundert vnd Siebenzig tausent Gulden obgemelter Wherung auch die funfzig tausent Gulden die der Stiefft wider umb Meyningen geben hat für Maynburg,