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III.
Dritter Nachtrag zu dem Verzeichniß der Vögel, die in Franken nisten. (1 B. 4tes Heft S. 457–464.)

Der Staar, von welchem N. 42 gesagt wird, daß er in hohlen Eichen niste, brütet sehr häufig im Bayreutischen Fürstenthum, z. E. in sehr vielen Dörfern der Landeshauptmannschaft Hof, der Oberämter Münchberg, Pegniz etc. aber nicht in hohlen Eichen, sondern in hölzernen, zum Theil länglichten Behältnissen oder Hecken, oder Kobeln, welche die Landeseinwohner theils an hohe Bäume bey ihren Wohnungen, theils an die Giebelwände ihrer Häuser und Scheunen angehängt und angeschlagen haben. Man trifft oft sehr viele solche Staarenhölen oder Behältnisse an einem einzigen Baum an, deren jedes beynahe von diesem Vogel bewohnt ist. Wenn sie auch nach der Brutzeit im Herbst verlassen werden; so kommen