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d. h. Kupfergeräte, die mit gehämmerten Hochreliefs aus Zinn oder Silber besetzt sind, und dergleichen; bedauerlich ist dabei nur, daß den Fremden gewöhnlich von Hausierern allerlei geringwertige Ware aufgehängt wird, während der reelle indische Kaufmann aufgesucht sein will und es für unter seiner Würde hält, seine besseren Waren aufdringlich auszubieten oder sie gar dem Fremden zur Ansicht ins Haus zu tragen, bedeute dies Haus nun ein Zimmer im Hotel, den Wartesaal einer Eisenbahnstation, oder ein Zimmer in einem Bungalo[WS 1], d.h. einem der einfachen Rasthäuser, die für reisende Beamte oder andere Europäer in jedem größeren Orte errichtet sind, die man aber selten leer, sondern gewöhnlich bereits durch früher eingetroffene Reisende besetzt findet.

Kurt boeck indien nepal 080.jpg

Aus Pflanzenmark geschnitzte Pagode. 1/10

Anmerkungen (Wikisource)

  1. WS: Bungalo: vergleiche Bungalow
Empfohlene Zitierweise:
Kurt Boeck: Durch Indien ins verschlossene Land Nepal. Ferdinand Hirt & Sohn, Leipzig 1903, Seite 80. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Durch_Indien_ins_verschlossene_Land_Nepal.pdf/120&oldid=3178650 (Version vom 1.7.2018)