Seite:Eines fränkischen Ökonomen freymüthige Betrachtungen über die Feldwirthschaft, mit Hinsicht auf die Betreibung des Feldbaues in Franken.pdf/11

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Haben diese nicht auch Theil an den Gütern, und an der Glückseligkeit dieser Erde; gehören sie nicht auch zur menschlichen, ja auch zur bürgerlichen Gesellschaft? Diese Menschenclasse ist gerade die ohnmächtigste, die, wenn sie auch den besten Willen besitzt, ihre von der Gottheit verliehenen Kräfte zu gebrauchen, nicht den geringsten Widerstand gegen unangenehme Vorfälle zu leisten vermag.

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 Wenn nun die Landwirthschaft sich des Besitzes manchfaltiger Mittel zu rühmen vermöchte, wie solchen Übeln abgeholfen werden könnte, wäre es wohl nicht der Mühe wehrt, alle Kräfte aufzubieten, und so lange nachzudenken, bis diese heilsamen Mittel gefunden, und zum Vortheil der bürgerlichen Gesellschaft angewendet worden sind? – Die Feldwirthschaft bietet wirklich Stoff genug dar, weit mehrere Hände zu beschäfftigen als zeither geschehen ist, und dadurch einer Menge von Menschen reichliche Nahrung zu verschaffen, und sie der drückenden Armuth zu entreissen. Um diese schätzbaren Vortheile dem Feldbau abzulocken, sind Einrichtungen und Anstalten, eine weise Führung und Leitung von oben herab nöthig, die eben so lobenswürdig wären, so sehr sie