Seite:Geschichte des Dt Buchhandels 1 A.djvu/012

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schilling für ein latein und zwai teutsch roch ungebunden und sechs latein roch eingebunden pücher, so durch sie zu Leiptzigk verrechent pliben sind, und einundzwainzig gulden zehen schilling, so Wolgemut für drei teutsch gemalt eingebunden und ein teutsch ungemalt eingebunden pücher schuldig worden ist, mer sechzehen guldin zehen schilling, so Symon Zwelffer zu Leiptzigk Conntzen Humel geborgt hat, und achtzehen guldin zehen schilling für pücher, so Hanns Schmidhoffer (ein Buchführer in Leipzig und Prag) von pücher, im durch den Zwelffer geantwort, verkauft hat und gemelten Zwelffer zu verrechen gebüren, auch zwelf guldin für drei latein und drei teutsch alle roch ungebunden pücher, so gemelter Schmidhoffer für sich selbst von Zwelffer gekauft hat: suma der sechs posten thun hundert und neunundvierzig guldin reinisch. Item mer von schulden nach dem losz geteilt sind in worden die schulden, so die hernach geschrieben person schuldig blieben sind, nemlich: her Friderich Lindtner in etlichen posten tuth zwaihundert und funfzig guldin reinisch vier schilling drei heller, Hanns Hustlein zu Wien tut ein rest sechsundachtzig guldin zehen schilling, Johannes Petri zu Passau sechsundsechzig guldin, Hanns Rumel wechselgelt und scheiden (sic) achtundfunfzig guldin, Jorig Walch zu Wien funfzig guldin vier schilling ein heller, meister Kilian Vischer zu Basel einundzwainzig guldin zehen schilling, Degerbeck tut an zwaien tuchen zwainzig guldin dreizehn schilling neun heller, Gedort Wigerick zu Lübeck sechzehen guldin fünfzehen schilling, Peter Klug an zwaien posten vierzehen guldin, Jorg Würffel zu Ingelstat sechs guldin, Steffen Zwickeff zu München zwen guldin, Heinrich Ingweiler drei guldin, Wolff Sorg zu Augspurg siben guldin zehen schilling, Merten Schweringer zu Wien fünf guldin, Jorg Espenloer zu Aisstet drei guldin, Hanns Hack zu Dantzko vier guldin zehen schilling, Heinrich Kepner ein rest drei guldin siben schilling neun heller, Jorg Mettelbach zwen guldin, Johann Faber zu Frankfort ein guldin zehen schilling: summa der schulden nach dem losz geteilt in neunzehen posten begriffen, thun sechshundert einundzwainzig gulden reinisch vierzehen schilling zehen heller in gold. Item mer ist ihnen darzu worden auch nach dem losz geteilt etliche pucher, so an etliche ende geschickt worden sind, soviel derselben unverkauft, unuberantwort und unbezallt daran blieben ist, und nemlich so ist Linhard Taschner gen Basuna (jedenfalls Posen, denn die posener und breslauer Märkte wurden auch von Leipzig aus beschickt) und Breszlaw geschickt, so im noch zu verrechen geburen, latein roch ungebunden sibenundsibenzig und teutsch roch ungebunden vierundzwainzig, mer latein roch eingebunden vier und teutsch roch eingebunden vier und latein gemalt gebunden pücher (?) an den itzgemelten und unüberantwort zwei pücher, hat er auf rechnung gegeben hundert und sechsundzwainzig guldin reinisch; mer Merten Schmid zu Bamberg hat noch par rest fünfzehen guldin, latein und teutsch roch ungebunden pücher zu verrechen; Niclas Salman zu Crakaw hat noch

Empfohlene Zitierweise:
Friedrich Kapp: Geschichte des Deutschen Buchhandels Band 1. Verlag des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler, Leipzig 1886, Seite 768. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Geschichte_des_Dt_Buchhandels_1_A.djvu/012&oldid=- (Version vom 1.8.2018)