Seite:Grundgleichungen (Minkowski).djvu/37

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geschrieben, verwenden. Für diese Matrix will ich die Abkürzung brauchen.

Es soll dann, wenn wie in (62) eine Raum-Zeit-Matrix II. Art bedeutet, in sinngemäßer Übertragung der Regel für die Produktbildung von Matrizen, unter die -reihige Matrix

der Ausdrücke

(64)

verstanden werden.

Wird durch eine Lorentz-Transformation ein neues Bezugsystem für die Raum-Zeitpunkte eingeführt, so mag analog der Operator

angewandt werden. Geht dabei in über, so wird dann unter die -reihige Matrix der Ausdrücke

zu verstehen sein. Nun gilt für die Differentiation einer beliebigen Funktion von einem Raum-Zeitpunkte die Regel

die in einer leicht verständlichen Weise symbolisch als

zu deuten ist, und mit Rücksicht hierauf folgt sogleich

(65)

d. h. wenn eine Raum-Zeit-Matrix II. Art vorstellt, so transformiert sich als ein Raum-Zeit-Vektor I. Art.

Ist insbesondere ein Vielfaches der Einheitsmatrix, so wird unter die Matrix der Elemente

Empfohlene Zitierweise:

Hermann Minkowski: Die Grundgleichungen für die elektromagnetischen Vorgänge in bewegten Körpern. Weidmannsche Buchhandlung, Berlin 1908, Seite 89. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Grundgleichungen_(Minkowski).djvu/37&oldid=2769839 (Version vom 7.5.2016)