Seite:Hoffmann Fantasiestücke in Callots Manier Bd.1 1819.pdf/276

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ja die gänzliche Revolution in allen dem Theater befreundeten poetischen Gemüthern, die sein polemisches, in Form des Lustspiels abgefaßtes Mährchen hervorbrachte, das, wenn alle Beziehungen längst fremd geworden sind, als ein für sich bestehendes ergötzliches Produkt nicht ohne das innigste Behagen gelesen werden wird.

Ich. Ich merke, daß Du den gestiefelten Kater meinst, ein Buch, was mich schon damals, als ich noch von den unglückseligen Erscheinungen jener Periode befangen, mit dem reinsten Vergnügen erfüllte. – Warum springst Du so, Berganza?

Berganza. Ach! – es ist der Aufheiterung wegen! – Ich will mir all’ die verfluchten Erinnerungen an das Theater aus dem Sinne schlagen, und ein Gelübde thun, mich nie mehr darauf einzulassen. – Am liebsten ginge ich zu meinem Kapellmeister.

Ich. So nimmst Du also das Anerbieten, bei mir zu bleiben, nicht an?

Berganza. Schon deshalb nicht, weil ich mit Dir gesprochen. Es ist überhaupt nicht rathsam, Jemandem alle Talente, die man besitzt, zu enthüllen, weil dieser dann das wohlerworbene Recht zu haben glaubt, sie in Anspruch zu nehmen, wie er nur mag.