Seite:Lebensgeschichte Maximilian Münchs, regulirten Chorherrn im Collegiatstifte Rebdorf.pdf/2

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Mitschüler hatte, und unter Anweisung des Herrn Emanuel Schneller, regulirten Chorherrn zum heil. Kreuze, eines geschickten Violinisten, in der Musik gute Fortschritte machte.

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Die Annehmlichkeiten des einsamen und zum Studiren bequemen Lebens brachten ihn zu dem Entschluß, ein Ordensgeistlicher zu werden, und er wurde 1762 unter die Chorherren des Collegiatstifts zu Rebdorf aufgenommen, in welchem damahls ein Verwandter von ihm, Wunibald Hacklinger, ein geborner Münchner, die Würde eines Probsts bekleidete. Sein Probejahr wurde ihm beschwerlich: denn er wurde, nebst noch drey andern Zöglingen, der Leitung eines Mannes anvertraut, dessen Einbildungskraft von Hexen und Gespenstern geplagt war, und welcher fast täglich neue Erscheinungen dieser Art zu haben von ganzem Herzen glaubte. Gleichwohl wurde er durch die bereits erlernte Philosophie vor der Ansteckung mit dergleichen Aberglauben gesichert. Er studirte nun Theologie und Kirchenrecht, wobey ihm seine mit Holzmann und Pichler ganz zufriedenen Lehrer nicht immer behagen wollten, sondern ihn veranlaßten, aufgeklärtere Theologen und Kanonisten, die er durch