Spruner-Menke Handatlas 1880 Karte 46

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Autor: Theodor Menke, Karl Spruner von Merz u. A.
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Titel: Deutschland zur Zeit Friedrich’s des Grossen und bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1742–1803
Untertitel:
aus: Hand-Atlas für die Geschichte des Mittelalters und der neueren Zeit
Herausgeber:
Auflage: 3. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1880
Verlag: Justus Perthes
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Erscheinungsort: Gotha
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Inhaltsverzeichnis

Spruner-Menke Handatlas 1880 Karte 46.jpg

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Deutschland. Nr. XVI. Deutschland zur Zeit Friedrich’s des Grossen und bis zum Reichsdeputations-Hauptschluss, 1742 bis 1803. Maassst.: 1 : 5 300 000. Nebenkarten: 1. Mittelmark, Schlesien, Kursachsen und nördliches Böhmen zu Friedrich’s des Grossen Zeit. – 2. Oesterreich, Niederlande, Kurpfalz und die drei geistlichen Kurstaaten Mainz, Trier und Köln um 1789. – 3. Mollwitz 10. April 1741. – 4. Czaslau 17. Mai 1742. – 5. Hohenfriedberg 4. Juni 1745. – 6. Soor 30. Septbr. 1745. - 7. Kesselsdorf 15. Decbr. 1745. – 8. Pirna 15. Octbr. 1756. – 9. Lobositz 1. Octbr. 1756. – 10. Prag 6. Mai 1757. – 11. Kollin 18. Juni 1757. – 12. Jägersdorf 30. Aug. 1757. – 13. Rossbach 5. November 1757. – 14. Leuthen 5. December 1757. – 15. Zorndorf 25. August 1758. – 16. Hochkirch 14. October 1758. – 17. Kunersdorf 12. August 1759. – 18. Maxen 20. Novbr. 1759. – 19. Liegnitz 15. Aug. 1760. – 20. Torgau 3. Novbr. 1760. – 21. Schweidnitz 1758, 1761 und 1762.

Der Zeitraum vom Abschlusse des westfälischen Friedens bis auf die Gegenwart, dem in den früheren Ausgaben zwei Blätter gewidmet waren, ist in der gegenwärtigen in sechs dargestellt.

Die wichtigsten Begebenheiten, welche vom Abschlusse jenes Friedens bis 1742 das kartographische Bild Deutschlands modificierten, sind die folgenden:

1652. Die kursächsische Nebenlinie Weissenfels entsteht (bis 1746).
1657. Kurbrandenburg erhält von Polen die Herrschaften Lauenburg und Bütow zu Lehen, sowie Draheim als Pfand. Das Herzogthum Preussen tritt aus dem Lehensverband zu Polen.
1659. Pyrenäischer Friede: Frankreich behält von den spanischen Niederlanden Artois (ausser S.-Omer), Gravelingen, Bourbourg, S.-Venant, Landrecy, le Quesnoy, Diedenhofen, Montmédy, Danvilliers, Charency, Amerville, Avesnes, Charlemont und Philippeville.
1664. Die Grafen von Nieder-Isenburg sterben aus. Kurtrier erbt den grössten Theil ihrer Besitzungen.
1667. Anhalt-Zerbst erbt Jever.
1668. Bromberger Vertrag: Polen erklärt Preussen für ein souveränes Herzogthum.
1680. Kurbrandenburg erwirbt das Erzstift Magdeburg.
1681. Frankreich bemächtigt sich der freien Reichsstadt Strassburg.
1686. Kurbrandenburg erwirbt den Schwiebuser Kreis.
1687. Kurbrandenburg erwirbt Burg.
1688. Kurbrandenburg erwirbt Draheim.
1689. Die Celler (Lüneburger) Linie der Welfen erwirbt das Herzogthum Lauenburg.
1691. Preussen erwirbt Tauroggen.
1692. Lüneburg erhält Kurstimme
1699. Kurbrandenburg erwirbt die Grafschaft Hohenstein.
1700. Hessen-Cassel erwirbt die Aemter Uchte und Freudenberg.
1701. Das Herzogthum Preussen wird Königreich.
1701. Hamburger Vergleich zwischen Mecklenburg-Schwerin[WS 1] und Mecklenburg-Strelitz[WS 2]. Der noch heute gültige Besitzstand der beiden Herzogthümer wird dadurch begründet.
1702. Preussen erwirbt Lingen und Mörs.
1707. Preussen erwirbt Neuchâtel u. Tecklenburg.
1713. Utrechter Friede: Preussen erwirbt Ober-Geldern.
1713. Frankreich erobert Landau.
1714. Friede von Rastadt: Oesterreich erwirbt die span. Niederlande ohne die 1659 von Frankreich abgerissenen Theile. Burgundischer Kreis.
1715. Kurbraunschweig erwirbt das Herzogthum Bremen, Lehe und Bederkesa.
1715. Bau von Carlsruhe.
1719. Kurbraunschweig erwirbt Stadt und Amt Wildeshausen.
1720. Stockholmer Friede: Preussen erwirbt Stettin und Vorpommern bis zur Peene.
1723. Heimfall der Grafschaft Mömpelgard an Wirtemberg.
1731. Kurbraunschweig erwirbt das Land Hadeln.
1733. Vergleich zwischen Kurpfalz und Birkenfeld wegen der Veldenz’schen Erbschaft.
1735. Wiener Friede: Kaiser Karl und Herzog Franz Stephan treten die Herzogthümer Lothringen und Bar an König Stanislaus von Polen ab; nach dessen Tode († 1766) sollen die Herzogthümer Frankreich einverleibt werden.
1736. Hessen-Cassel erwirbt die Grafschaften Hanau-Münzenberg und Hanau-Lichtenberg.
1738. Die kursächs. Nebenlinie Sachsen-Merseburg stirbt aus; Heimfall ihres Besitzes an die Hauptlinie.
1738. Wiedervereinigung des von Holstein-Gottorp verpfändeten Amtes Steinhorst mit Lauenburg.
1740. Kurbaiern erwirbt Sulzburg und Pyrbaum.
1741. Ansbach erwirbt die Grafschaft Sayn-Altenkirchen.
1742. Friedrich der Grosse erwirbt Schlesien und die Grafschaft Glatz.

Die irrthümliche Bezeichnung des Kurfürstenthums Baiern als Herzogthum und die gleichfalls irrige Ausdehnung des Königreichs Dänemark über das Herzogthum Schleswig konnten leider nicht mehr auf der Platte berichtigt werden.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Mecklemburg-Schwerin
  2. Vorlage: Mecklemburg-Strelitz