Sundigmorge

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Paul Haller
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Sundigmorge
Untertitel:
aus: Gedichte, S. 94
Herausgeber: Erwin Haller
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1922
Verlag: H. R. Sauerländer & Co.
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Aarau
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
auch in Paul Haller: Gesammelte Werke, Aarau 1956
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]


[94]

Sundigmorge

’S isch müslistill uf mim Bärg.
Kes Vögeli gypset am Räindli,
Kes Hegöchsli lauft über d’Stäindli,
Kes Humbeli brummlet im Wald.

5
Iez rodt si e Tränklen am Hag.

’S lauft Veeh uf de Rynikermatte.
Zweu Buebli singen am Schatte
Und machen es Fürli am Wäg.

Los, lütet’s nid z’Chile dehäim?

10
Chum mag me de Chileturn gwahre.

Am Bärg noh und änet der Aare
Lyt dicke Näbel im Tal.

Iez lütet’s vo wytem und noch.
De brummligst Chale wil schwinge,

15
Und’s nütigst Glöggli wil singe,

Und d’Tränkle bimbele dry.

’S verlütet im Tal und am Bärg.
Iez bätten und singe si Psalme,
Und uf de tauige Halme

20
Lauft lys en Ängel dur d’Wält.