Topographia Austriacarum: Friberg

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Topographia Germaniae
Friberg (heute: Friedberg)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1679, S. 40.
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Friberg / oder Friburg.

In Unter-Steyer / wird unter die ältiste Stätte im Lande / und vom Lazio, der sie Friburg nennet / lib. 12. de Republ. Rom. sect. 3. cap. 8. für der Alten Cordobianca, gehalten; wiewol solcher Ort der Zeit gar schlecht / und wie ein Flecken ist; jedoch / als eine Landsfurstliche Statt / Freyheiten / und Handelsleute / wegen der Ungarischen Gräntzen / hat; als daselbst dieses Friberg / in dem Varau Viertel / und an dem Wasser Pinck / oder Bynca, (so auß der Gegend Oesterreich / und Steyer / nach Morgen fliesset / die Ungarische Gräntzen befeuchtiget / und bey dem Schloß / und Marcktflecken / oder Stättlein / Kermynd / oder Kermend / in die Raab fällt) etwas in der Höhe / und nahend Pincknfeld / gelegen; allda / und in der Gegend herum / noch viel alte Sachen gefunden werden. Das Schloß allhie gehört dem Probst von Vara, oder Varau / welches ein vornehmes stattliches Closter / nahend Pela gelegen / davon / oder dem Wasser daran / der gantze Strich daselbst den Nahmen bekommen haben solle.