Topographia Austriacarum: Weltz

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Weltz
<<<Vorheriger
Welß (Anhang)
Nächster>>>
Widenspach
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1679, S. 47.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Nach Wikipedia-Artikel suchen
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[47]
Weltz /

Ein wolgebautes Stättlein / in Ober-Steyer 2. meilen von Murau / 2. vom Schloß Frauenberg / 2. vom Schloß / vnd Dorff Ranten / 2. von Neumarckt / vnd 4. meilen von Friesach gelegen; vnnd / sampt dem ob dem Stättlein sich befindenden vesten Berg-Schloß / Rottenfelß / vnd zugehöriger Herrschafft / dem Bisthum Freysing in Bayern zuständig; so noch kürtzlich Herr Carl Jochinger im bestand gehabt hat. Wird / zum Vnterscheid deß nicht weit davon gelegnen Vnter-Weltz / Oberweltz genant; davon / vnd dem in der Nachbarschafft ligenden Schloß Veystritz / vnser Text / p. 85. zu lesen. Anno 1444. hat der Römische Kön. Fridericus, Hertzog in Oesterreich / von der Neustatt auß / dem Herrn Hanß Weltzer anbefohlen / den Friderich Weltzer / so seine / deß Römischen Königs / Statt (wie ers nennet) Oberweltz / vnd gehuldigte Vnterthanen / beschädigt / vnnd mit feurigen Pfeilen hinein geschossen / zu Ruhe bringen solte. Dann / wie in besagtem vnsern Text stehet / das gedachte Schloß Veistritz / vor Jahren / den Herren Weltzern / oder / wie man jetzt redet / den Herren von Weltz / vnnd / sonders zweifels / auch das obernante Vnterweltz / gehört hat.