Topographia Austriacarum: Zelking

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Topographia Germaniae
Zelking (heute: Burgruine Zelking)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1679, S. 51.
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Zelking /

Ein altes Schloß / vnd Stammenhauß der nunmehr abgestorbenen Herren von Zelking / nicht weit von Mölck / in Vnter-Oesterreich gelegen / vnd der Zeit den Herren von Polheim gehörig. Herr Valentin Prevenhueber / in descript. Castri. Styr. sagt p. 54. seq. also: Anno 1398. vnd 99. war Pfleger auff Steyr / der Erbar Herr / Herr Heinrich von Zelking. Es ist Zelking von den vornehmsten / vnnd ältisten Herren Geschlechtern eines in Oesterreich gewest / welches nach deß Oesterreichischen Historici Wolffgangi Lazii, in seinem Buch de Gent. migr. Anzaig / seinen Vrsprung / vnd Herkommen / von den gar alten Fränckischen Völckern / den Celtis, genommen / davon dieses Geschlechts Stammenhauß / das alte Schloß Zelting / oder Zelking / den Nahmen hat. Es war ein wolbegutes Herren-Geschlecht. Dann selbiges / vnter andern innen gehabten Gütern / ein gantzen Gezirck Landes nach einander / nemblich / Freydegg / Schönnegg / Zelking / vnnd Schallaburg / zu einer Zeit besessen. Auß diesem Geschlecht hat Herr Werner von Zelking / vmbs Jahr 1100. (vermög deß Rüxners Turnierbuch; aber Herr Achatz von Zelcking schon Anno 984.) gelebt: ist Anno 1634. mit Herrn Ludwig Wilhelm abgestorben. Biß hieher dieser.