Topographia Bavariae: Ortenburg

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Topographia Germaniae
Ortenburg
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Osterhofen
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main Merian 1644, S. 59.
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Ortenburg /

Ein Marktfleck /sambt einem etwas auff der Seiten gelegnem Schloß; davon im Text / vnnd Beschreibung der Statt Vilshofen / zu lesen. Man rechnet von hinnen auf Passaw 2. Meilen. Gehört Herrn Friderich Casimirn deß ältisten Geschlechts der Graffen von Ortenburg / so ein Stand deß Reichs / vnnd sein Monatlich einfacher Reichs Anschlag 24. fl. oder 2. zu Roß / vnd zum Cammergericht Jährlich 20. fl. ist. Es meldet H. Limnaeus tom. 4. de Jur. pupl. pagin. 552. daß die Herren Graffen von Ortenburg / wegen etlicher Particular- Güter / vor Landsassen im Hertzogthumb Bäyern gehalten werden. Ob nun auch Hochwolernandter Herr Graf allhie dergleichen Güter hat; oder / ob es nur von seinen Herren Vettern zu verstehen? Weiß ich eigentlich nicht. Anno 1651. im Jenner / hat / zu besagtem Ortenburg / der Rosina Lenckin / Lederin / Kind / zu 3. vnderschidlichen malen / im Mutterleib geweynet: Vnd hat sich auch eine Glocke in dem Kirchlein der Kühweide / Vilshofer Landgerichts / von selbsten geläutet. Relatio Autumn. Fr. h. an. p. 87.