Topographia Circuli Burgundici: Bellingwolderziel

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Topographia Germaniae
Bellingwolderziel
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 96.
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[96] Bellingwolderziel. Es schreibet Herr Johann Henrich Hagelganß / in seinem Chorographischen Versuch / von den Niederlanden / pag. 173. daß es an den eusseristen Gräntzen deß Gröningerlands / etliche gewaltige Vestungen und Schantzen gebe / dadurch man allen feindlichen Uberfall abwenden könne; als Soltkamp / am Gröninger Diep / oder Außfluß deß Hunesi: Delphsiel / davon hieunten: Reyde / am eussersten Eck / gegen Embden über: Bellingswolderziel / am innersten Winckel deß Duklarts / und die mächtige und veste Schantz Buertang / oder Bauernzang / auff einer Morassichten Heiden / die man die Buertanger Heide genannt / gelegen / so An. 1594. Graf Wilhelm von Nassau wider die Gröninger erbauet habe. Allhie werde das Turff / oder Rasen / zum brennen in grosser Meng gegraben / hernach an der Lufft gedörret / und in den Niederlanden hin und wieder verkauffet.