Topographia Circuli Burgundici: Bommene

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Topographia Germaniae
Bommene
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 124–125.
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[124] Bommene / Bommenee / oder Bommenede / ein schlechter / liedlicher / [125] und kottichter / jedoch wegen des bequemen Lagers / mit einem erdinen Wall umbgebener Flecken / in dem Land von Schouwen / oder der Insel Scaldia / in Seeland / zwischen Ziricksee und Brüel gelegen / und kan man von Bommenede / im Canal gen Brüel fahren / welcher sehr lustig / aber nicht fast breit ist / also / daß man an vielen Enden das Land zu beyden Seiten sehen kan. Hat an den Gestaden sehr viel Feder Wildbret / allerhand seltzamer gattungen / von Schwanen / wilden Enten / und andern kolschwartzen / wie auch schneeweissen Meervögeln / den Rhein Schwalben gleich; wie in dem Fürstl. Würtenbergischen Raißbuch stehet. Es soll Bommene zur Graffschafft Holland gehören.