Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae: Bahnen

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Topographia Germaniae
Bahnen
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1652, S. 21.
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Bahnen / Banen.

Von diesem Orth schreibet Johannes Micraelius lib. 6. Pomeran. p. 614. seq. also: Banen war ehemals ein gute feste Stadt / und ist von Barnimo I. auffgelegt / welche da sie einmal versetzet ward / Bogislaus IV. sein Sohn / als er eine Schatzung vom Lande erhalten / Anno 1280. wieder gelöset hat. Etliche sagen / daß umb der Verbrechen willen / man ihnen hernach die Mauren nidergebrochen / hat. Auß alten documentis aber ist bekant / daß der Meister S. Johannis-Ordens diese Stadt im Jahr 1345. Barnimo III. übergeben / und daß sie Churfürst Albrecht (von Brandenburg) hernach im 1479. Jahr in den Grund gebrochen (lib. 3. p. 458. sagt er / brandte Bahnen in die Grund.) Innerhalb 40. Jahren ist dieser Orth viermal im Feur verdorben / etc. Von der Passion / die in diesem Städtlein soll vormals gespielet seyn / darin Jesus Mariam soll zu todte gefallen haben / wissen der Banischen Nachbauren viel zu sagen / und ist beym P. Friedebornio befindlich. Sonsten haben die Einwohner dieses Glücke gehabt / daß innerhalb 109. Jahren / seither deß 1494. Jahres / nur drey Pastoren / oder Prediger / bey ihnen gewesen / etc. Der Synodus alhie bestehet in 13. Pfarren / und über den Pastorat hat der Heermeister (Meister S. Johanns-Ordens) das Jus Patronatus. Diese Pfarren sind zwar vorzeiten zum Greiffenhagischen Synodo beruffen worden / aber im 1570. Jahr sind sie zur eignen Praepositur