Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae: Falckenburg

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Topographia Germaniae
Falckenburg (heute: Złocieniec)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1652, S. 53–54.
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[53]
Falckenburg /

Zwischen Kalis / und Schiefelbein / in der Neu-Marck / an der Trage / nahend den Pommerisch- und Polnischen Gräntzen / gelegen / Städtlein und Schloß / davon Micraelius lib. 6. Pomer. p. 471. seq. also schreibet: Heinrich der schwartze Ritter genandt / einer von den Pansinischen Borcken / (so vornehmen Adelichen Geschlechts in Pommern / in der Marck / Polen / und Preussen) hat von den Wolden (so auch Pommerische vom Adel seynd) für etlicher Zeit / die Stadt Falckenburg in der Marck / nebenst dem Schlosse / und etlichen Dörffern / erkauffet / und als Joachimus II. der Churfürst von Brandenburg / im Jahr 1557. die Accise / wie in andern Städten / auch daselbst begehrte / hat solches Matzke Borke / der es dasmal eingehabt / einzugehen sich verweigert / derowegen ist er nach Hofe citiret / und als er dem Geleite nicht trauen dörffen / hat der Churfürst eylig die andere Städte auffgebotten / auch etliche Soldaten geworben / und sie unter Frantz Neuman nach Falckenburg abgesandt / welche dann auch die / so in der Besatzung deß Schlosses gelassen / zur Auffgab genöthiget. Der von Borcken brachte die Sach ans Cammergericht; und obwol Leutingerus, [54] der part. 4. March. lib. 1. dieses also beschrieben / in der Meinung ist / daß nichts erhalten sey / so ist doch die Stadt Falckenberg hernach wiederumb Frantz Borcken / Matzken Sohn / eingeliefert.