Topographia Franconiae: Detelbach

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Detelbach (heute: Dettelbach)
<<<Vorheriger
Dachsbach
Nächster>>>
Distelhaussen
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 39.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Dettelbach in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[39]
Detelbach / Tettelbach.

Nahend Grumbach / Selgenstadt und Volckach / am Mäyn / 2 Meylen von Würtzburg zu Land / und 4. (wie man berichtet /) wegen deß Mäyns krummen Lauff / gelegen. Ist ein Würtzburgisch Städtlein und Ampt / hat ein Closter und grosse Wallfahrt zur heiligen Mariae: Und hat der Abt von Spanheim zwey Bücher / von den Wunderwercken / so sich allhie / und 3. andere / die zu Hailbrunn / Würtzburger Bistumbs / geschehen seyn sollen / geschrieben. In einem neulich mir zukommenen Bericht / stehet hievon also: Diese Wallfahrth zu unser Lieben Frauen zu Dettelbach / im Sand / (ist ein von Holtz geschnittens Mariae-Bildlein / insgemein ein Vesperbild genannt / ) hat sich angefangen Anno Christi 1505. die Miracula, so allda geschehen seyn sollen / seyn erstlich (sonders zweiffel / nach Trithemio) vom Euchario Sarg / Lateinisch beschrieben / hernach Anno 1613. kürtzer zu Bamberg teutschgedruckt