Topographia Franconiae: Northeim

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Topographia Germaniae
Northeim (heute: Kaltennordheim)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 64–65.
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[64]
Northeim.

Dieses Namens seyn im Franckenlande unterschiedliche Ort / als /

1. Northeim / im Grabfeld / denen von Stein gehörig.

2. Northeim / von der Röhn / an der Stray / über Ostheim vor der Röhn.

3. Northeim / am Mäyn / meistens ins Closter Schwarchach gehörig.

4. Northeim / beym Seehauß / in dieses Ampt gehörig / vorhin Frey-Herrisch Seinsheimisch / jetzt Gräfflich Schwartzenbergisch.

5. Kalten-Northeim / an dem Flüßlein [65] Felda / so in die Werr laufft / und ein Meil von der Thann gelegen. Von diesem letzten Ort / so ein Decanat hat / schreibet Kemnitzius, in 2. Theil vom Schwedischen Krieg / lib. 2. also: In der Graffschafft Henneberg wurden / von den Piccolominischen / das Städtlein Kalten-Northeim / und andere Flecken / und Dörffer / in die Asche gelegt; die übrige gantz außgeplündert. So / nach der Nördlinger Schlacht / Anno 1634. geschehen.