Topographia Franconiae: Remlingen

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Topographia Germaniae
Remlingen
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 83.
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Remlingen.

Ein Marcktfleck / bey Pirckenfeld / sampt 2. Schlössern / und eines Herrn Grafen von Castel Residentz 2. Meilen von Würtzburg gelegen. Es seyn diese Graffen / so der Augspurgischen Confession zugethan / alten Herkommens / die das Closter Vogelsburg am Mäyn gestifftet und erbauet haben. Ihrer ligen viel im Closter Eborach / theils auch im Closter Schwartzach am Mäyn / begraben. Sie seyn eines andern Geschlechts / als die Grafen von Castel in der Obern Pfaltz / so nunmehr abgestorben / und von denen D. Wiguleus Hund / im Bayerischen Stammesbuch / part. 1. fol. 144. zu lesen / gewest seyn. Das eine Schloß allhie zu Remlingen ist durch Feuer / übel zugerichtet worden. Was folgends Anno 1632. den 11. Julii, ihnen / den Herren Grafen / von dem Friedländischen Volck / vor Schaden geschehen / das ist part. 2. Theatri Europaei fol. 544. zu lesen.

Es ist auch ein anders Remling / oder Remlingen / an der Rhön / in diesem Lande / so ein Würtzburgisch Städtlein und Ampt.