Topographia Hassiae: Geisa

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aus Topographia Hassiae, Text von Martin Zeiller, Illustrationen von Matthäus Merian
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Geisa /


Oder Geiß / eine Statt im Fuldischen Ländlein / ligt bey der Vlster / auff einem Hügel / in einer lustigen Gegend. Anno 1467. hat solche Statt Landgraff Ludwig zu Hessen / eingenommen / da dann grosser Schaden in dem Land zu Buchen geschehen / wie gedencket Valent. Müntzer in der Fuldischen Chronic; fol. 162. b. Ein Thüringisch Chronic setzet solche Fehdt in das folgende Jahr. Dieser Statt thut Spangenberg in der Hennebergischen Chronic / lib. 5. cap. 32. fol. 223. gedencken. Siehe auch von ihr Dilichium in der Hessischen Chronic part. 2. pag. 251. seqq. et 256. Christophorus Brouverus lib. 3. Antiquitat. Fuldens. pag. 216. nennets [71] Geysaham, da er / was sie vor Zeiten zu Stewr geben / schreiben thut: Vnnd im 4. Buch / am 310. Blat saget er daß der 46. Abbt zu Fulda / Berthous, oder Bertholdus der Ander / welcher im Jahr 1271. von seinen Lehenleuthen vmbgebracht worden / dieser Statt Geisae / wider auffgeholffen habe. In dem jetzigen Krieg hat sie auch offt mit leyden müssen / inmassen An. 1642. noch geschehen / da sie erstlich Crabaten / hernach die Weymarischen / vnd Frantzosen hat haben müssen.

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