Topographia Palatinatus Rheni: S. Michel

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
S. Michel (heute: Saint-Michel-de-Maurienne)
<<<Vorheriger
Metz
Nächster>>>
Miolans
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1645, S. 20.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Saint-Michel-de-Maurienne in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[20]
S. Michel, Michaelis Fanum,

Ein Städtlein / und Schloß / im Hertzogthumb Savoia / so theils nur einen Marcktflecken nennen. Der Mareschall Desdiguerius hat Anno ein tausend sechs hundert / diesen Ort / und Paß / als die Savoier geflohen / gleichsam ohne Mühe erobert / und haben seine Frantzosen gute Beuten allda gemacht; von welchem Handel Boterus tom. 1. Commentar. lib. 4. also schreibet: In castro Subalpino S. Michaëlis, Comes Salinarius, Sabaudi nomnie, minabatur Gallis, si non exitium, saltem longius progrediendi impedimentum. Sed vir fortis celeritate adventum Gallorum praevertens, castro, et finitimis locis, cedit; turbatè adeò convasat, ut Allobroges sui arma, sarcinas, munitionesque bellicas Desdiguerio vel remoto, ac nihil tale exspectanti, reliquerint.