Topographia Saxoniae Inferioris:Dobberin

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Topographia Germaniae
Dobberin (heute: Bad Doberan)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1653, S. 76.
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Dobberin / Doberein / Doberanum,

Ein Stättlein im Fürstenthumb Mecklenburg / allda noch ein Evangelisches Jungfrawen-Closter seyn solle / in welchem nicht allein Hertzog Albrecht von Meckelburg / so Anno 1547. gestorben / vnnd zu derzeit der schöneste / vnnd ansehlichste Fürste im gantzen Römischen Reich gewesen / sondern auch dievorigen Hertzogen begraben worden seyn; wie Nicolaus Helduaderus, in Sylva Chronol. Circuli Balthici, part. 2. pag. 136.berichtet. Sihe aber vnten Schwerin. Wie einsmals allda die Hostien zu Blut worden / davon ist Johannes Lindebergius, lib. 2. Chronic. Rostoch. capite 2. pag. 44. sequent. zu lesen. Es ligt Dobberan nicht weit von der Ost-See / vnd zwo Meilen von Rostock.