Topographia Sueviae: Frawenalb

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Frawenalb (heute: Frauenalb)
<<<Vorheriger
Flehingen
Nächster>>>
Freudenstatt
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643, S. 71.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Frauenalb in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite



[71]
FrawenAlb /

Ein Closter auffm Schwartzwald / von dem in einer Relation deß Jars 1624. stehet / daß der Marggraf von Baden / das statliche Adeliche Jungfr. Closter FrawenAlb / daran die Grafen von Eberstein theil hätten / eingezogen habe. Romanus Hay, in Horto Crusiano sagt / p. 341. es seye das Benedictiner Closter Albae Dominarum, in der Marggrafschafft Baden / Speyrer Bistumbs / den Nonnen restituirt worden. Mag aber jetzt wider eine andere Gelegenheit villeicht damit haben. Wie dann in der Designation, oder Specification Restituendorum in tribus mensibus, Anno 1650. zu Mäyntz getruckt / stehet: Eberstein / Cont. Aebbtissin deß Closters FrawenAlb / restitutionem deß halben Theil selbigen Closters / vnd angehöriger Dorffschafften / betreffend. Ist sonst vom Grafen Berchtoldo zu Eberstein / der vmbs Jahr. 1134. gelebt / gestifftet worden. Anno 1508. auff Liechtmeß / hat solches Closter / durch ein vnversehens Fewer / grossen Schaden gelitten. Anno 1525. ward es von den auffrührischen Bauren außgeplündert.