Topographia Superioris Saxoniae: Waldenburg

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Topographia Germaniae
Waldenburg
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 185.
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[185]
Waldenburg.

Ein Stättlein / bey 2. Meylen von Zwickau / vnd an der Schneebergischen Mulda gelegen / so eine Superintendentz hat / vnd Chur-Sächsisch ist. Man findet da gelbe / violbraune / braune / schwartze / vnnd dunckelgrawe Steinkreyden / schwartze Schreibkreyden; Item / schwartze Kreyden mit Silberweissen Sprencklein; wie Albinus[1], in der Meißnischen Berg-Chronick / fol. 170. seq. berichtet. Anno 1580. in der Fasten / hat sich allhie ein schröcklich Fewer erhaben / durch zweyer Eheleuth Vneinigkeit / in dem / zu Nachts / der trunckene Mann / einen Leuchter / mit einem brennenden Liecht / so darauff gesteckt / nach dem Weib geworffen; darüber Kirchen / Rathhauß / vnnd vber 80. Herdstätte / ohn andere Eingebäude / jämmerlich verbrandt / ausser / was sonsten an Menschen / vnnd Viehe / beschädigt worden.


  1. Vorlage: Albiuus