Topographia Westphaliae: Hasselt

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Hasselt
<<<Vorheriger
Gülch
Nächster>>>
Haselunen
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1647, S. 30.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Hasselt (Belgien) in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[30]
Hasselt /

An der Demer / im Stifft Lüttich / vier Meilen von Mastricht / vnnd sechs von Lüttich gelegen / ein ziemlich feine / Volckreiche / wolgebawete Statt. Die Landtafel nennet die Gegend herumb / das Land von Loen / andere Comitatum Lossussensem. Zu nächst bey Hasselt / an der gedachten Demer / ligt das schöne Dorff Curingen / allda ein herrlich schöner Pallast ist / in welchem sich die Bischöffe von Lüttich bißweilen zuerlustigen gepflegt haben. Ingleichem ligt nicht weit von hinnen Herquenrode / eine Abtey vnnd Nonnen Kloster / Cistercienser Ordens. Von Hasselt seynd Joannes Leonardus Hasselius, vnnd Fr. Titelmannus, bürtig gewesen / deren Aub. Miraeus in Elogiis Belg. oder Illustrium Belgii Scriptorum Vitis pag. 29. gedencket.