Topographia Westphaliae: Mariaehafen

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Topographia Germaniae
Mariaehafen (heute: Marienhafe)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1647, S. 87–88.
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[87] Mariaehafen / in Ost-Frießland / zwar ein kleiner Ort / der aber ein sehr stattliche Kirch hat / dergleichen zwischen der Embs / an Grösse / vnd Höhe / nicht zufinden / so gantz mit Kupffer bedecket. Hat einen sehr hohen / starcken Thurn / welchem aber die gebührende Spitze mangelt / sonsten er vnter die [88] vornembste Werck an dem Oceano zuzehlen wäre. Man helt die Erbawer vor Wiclefisten / weiln sie noch vor Luthero, wie es mit der Geistlichkeit damaln bewandt gewesen / in dem Gebäw / von aussen / mit Bildern / in der Höhe / nach der Länge in die Stein gehawen / vorgemahlet haben: Daher auch gleich Anfangs allhie die Religion reformiert ist. Es ist dieser Marcktfleck das Haupt in Broecmeria.