Topographia Westphaliae: Sinzig

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Topographia Germaniae
Sinzig
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1647, S. 62.
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Sinzig / Zinsich /

Ein Stättlein an der Aar / welches Wasser vber einen guten Büchsenschuß davon / in den Rhein fället. Ligt zwischen Rimmägen / vnd Brisich / gegen Lintz vber / fast auff halbem Weg / zwischen Bonn / vnd Andernach. Hat ein gutes Schloß. Auff der Gallischen Seiten / oder Boden / auff welchem dieses Stättlein Sinzig zusehen / ligt die Herrschafft / vnnd das starcke Schloß Landscron / auff einem hohen / vnd gähen Berge / den Freyherrn von Quaden zuständig. Vnd dieses Sintzig / oder Zinsich / gibt Matthias Quaden / in Teutscher Nation Herrlichkeit / dem Herrn Ertzbischoff von Trier. Aber Marquardus Freherus sagt / part. 2. Origin. Palat. cap. 8. Daß das Stättlein Sintzig beym Rhein gelegen / Gülchisch seye. Wie dann auch / in den Landtaffeln solcher Ort zum Hertzogthumb Gülsch referiert / vnd gesetzt wird.