Was will die einsame Thräne?

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Textdaten
Autor: Heinrich Heine
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Titel: Was will die einsame Thräne?
Untertitel:
aus: Buch der Lieder, Die Heimkehr, S. 204
Herausgeber:
Auflage: 1
Entstehungsdatum: 1823–1824
Erscheinungsdatum: 1827
Verlag: Hoffmann und Campe
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Erscheinungsort: Hamburg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons
Kurzbeschreibung:
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Bild
Buch der Lieder 204.jpg
Bearbeitungsstand
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[204]

XXVII.

     Was will die einsame Thräne?
Sie trübt mir ja den Blick.
Sie blieb aus alten Zeiten
In meinem Auge zurück.

5
     Sie hatte viel leuchtende Schwestern,

Die alle zerflossen sind,
Mit meinen Qualen und Freuden,
Zerflossen in Nacht und Wind.

     Wie Nebel sind auch zerflossen

10
Die blauen Sternelein,

Die mir jene Freuden und Qualen
Gelächelt in’s Herz hinein.

     Ach, meine Liebe selber
Zerfloß wie eitel Hauch!

15
Du alte, einsame Thräne,

Zerfließe jetzunder auch.