Wiegenlied (von Haxthausen)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Sigurd Albrok d.i. Werner von Haxthausen
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Wiegenlied
Untertitel:
aus: Wünschelruthe - Ein Zeitblatt. Nr. 49, S. 195
Herausgeber: Heinrich Straube und Johann Peter von Hornthal
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1818
Verlag: Vandenhoeck und Ruprecht
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Göttingen
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[195]
Wiegenlied.

     Auf den Wellen wiegen
Blümlein, die da liegen;
Fernes soll sich finden
Und zur Lieb’ verbinden;

5
Auf und nieder geht der Wind

Schneller junges Herzblut rinnt.

     Wasser kanns nicht dämpfen
Feuer nicht bekämpfen,
Well’ die Welle fliehet,

10
Und zusammen ziehet,

Auf und nieder geht der Wind
Herze find ein Herz geschwind!

     Lächelnd in der Wiegen
Fromme Kindlein liegen

15
Schreien nicht und weinen,

Wenn die Stern nicht scheinen;
Auf und nieder geht der Wind
Freud und Leid Geschwister sind.

     Wenn die Wellen einen

20
Blümelein die kleinen,

Schwimmen sie verbunden
Die sich hier gefunden;
Auf und nieder geht der Wind
Träume süß mein liebes Kind.

Sigurt Albro