William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett LXXXVII

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
<<< Sonett LXXXVII >>>
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte
Seite: 46
von: [[{{{AUTOR}}}]]
Zusammenfassung: {{{ZUSAMMENFASSUNG}}}
Anmerkung: {{{ANMERKUNG}}}
Bild
[[Bild:{{{BILD}}}|250px]]
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
[[Index:{{{INDEX}}}|Wikisource-Indexseite]]
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe

[46]

Leb’ wohl, du bist zu hold, mir zu gehören!
Nur gar zu bald wirst du dich selbst erkennen,
Das Vorrecht deines Werths wird dich belehren,
Daß Pflichten gegen mich nicht dauern können.

5
Wie halt’ ich dich, fügt sich nicht selbst dein Wille?

Wie könnt’ ich solche Schätze mir erstreben?
Mir fehlt der Werth für solcher Gaben Fülle,
Mein Anspruch kehrt zurück, wie er gegeben.
Dich selbst erkennend gabst du dich mir eigen,

10
Den überschätzend, dem du dich verliehen,

Und wie aus Mißverstand der Liebe Zeichen
Entsproßten, läßt Erkenntniß sie verblühen.
    So hielt ich dich, als ob ein Traum mir lachte,
    Im Schlaf ein Fürst, entthront als ich erwachte.