William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett XXXIII

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
<<< Sonett XXXIII >>>
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte
Seite: 19
von: [[{{{AUTOR}}}]]
Zusammenfassung: {{{ZUSAMMENFASSUNG}}}
Anmerkung: {{{ANMERKUNG}}}
Bild
[[Bild:{{{BILD}}}|250px]]
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
[[Index:{{{INDEX}}}|Wikisource-Indexseite]]
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe

[19]

Wohl manchen schönen Morgen sah ich glüh’n,
Mit königlichem Auge Berge grüßen,
Küssend mit goldnem Blick der Wiesen Grün,
Mit Himmelszauber Gold auf Ströme gießen;

5
Doch bald verhüllten niedre Wolken ihn,

In eklem Schleier bergend sein Gesicht,
Die der verlornen Welt sein Bild entzieh’n,
Bis westwärts schmählich sich verbirgt sein Licht;
So schien nur kurzen Morgen mir die Sonne

10
Mit hehrem Strahlenglanze um das Haupt;

Doch ach! nicht lange freut’ ich mich der Wonne,
Ein nah’ Gewölk hat sie mir jetzt geraubt.
    Doch tadelt sie darum nicht meine Liebe,
    Wie Himmelsglanz wird Glanz der Erde trübe.