William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett XXXV

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
<<< Sonett XXXV >>>
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte
Seite: 20
von: [[{{{AUTOR}}}]]
Zusammenfassung: {{{ZUSAMMENFASSUNG}}}
Anmerkung: {{{ANMERKUNG}}}
Bild
[[Bild:{{{BILD}}}|250px]]
Wikipedia-logo.png Artikel in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
[[Index:{{{INDEX}}}|Wikisource-Indexseite]]
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe

[20]

Bekümmre dich um was du thatst nicht mehr!
Die Ros’ hat Dornen, Schmutz die Silberquellen,
Verfinst’rung schmäht die Sonn’, und Wolkenheer,
Der Sturm die Knospen, die am schönsten schwellen.

5
Jedweder fehlt; und eben hierin ich,

Gutheißend deinen Fehl durch Gleichnißschimmer,
Mich selbst verderbend, zu entschuld’gen dich,
Vertheid’gend selbst mehr als du fehltest immer.
Für deine Sinnlichkeit brauch’ ich mein Sinnen

10
(Dein Gegner selbst vertheidigt dich mit Muth),

Um gegen mich den Rechtsstreit zu beginnen;
Denn Bürgerkrieg führt bei mir Lieb’ und Muth.
    Daß selber Helfershelfer ich muß sein
    Dem süßen Dieb, der bitter raubt, was mein.