An Minna (Schiller)
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An Minna.
Träum’ ich? Ist mein Auge trüber? 5
Die am Arme seichter Laffen Blähend mit dem Fächer ficht, 10
Stolze Federn, mein Geschenk,Schlaifen, die den Busen schmüken, [191]
Blumen, die ich selbst erzogen, 15
Ach die Brust, die mir gelogen! – Und die Blumen blühen doch! 20
Eitles Weib, veracht’ ich dich.Geh! dir hat ein Herz geschlagen, 25
Schönheit hat dein Herz verdorben, Dein Gesichtchen! schäme dich. 30
Fliehen wenn der Nordwind weht;Buler scheucht dein Herbst von hinnen, In den Trümmern deiner Schöne 35
Weinend in die Blumenscene Deines Mays zurüke sehn. 40
Lachen deinem Winter Hohn.
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Ha! wie will ich dann dich höhnen! Höhnen? Gott bewahre mich! M.
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