Entstehung der Arten (1876)

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Textdaten
Autor: Charles Darwin
Titel: Über die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtwahl oder die Erhaltung der begünstigten Rassen im Kampfe um’s Dasein
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aus: Ch. Darwin's gesammelte Werke, Bd. 2
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Auflage: 6
Entstehungsdatum: 1872
Erscheinungsdatum: 1876
Verlag: E. Schweizerbart’sche Verlagshandlung (E. Koch)
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Erscheinungsort: Stuttgart
Übersetzer: Heinrich Georg Bronn, Victor Carus
Originaltitel: The Origin of Species
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Quelle: Google-USA*. http://www.BioLib.de, Kopie auf Commons
Kurzbeschreibung: Übersetzung der sechsten und letzten von Darwin selbst überarbeiteten Auflage (1872) der Entstehung der Arten
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[III]
Über die


Entstehung der Arten


durch


natürliche Zuchtwahl


oder die


Erhaltung der begünstigten Rassen im Kampfe um’s Dasein


von
Charles Darwin.


Aus dem Englischen übersetzt von H. G. Bronn


Nach der sechsten englischen Auflage wiederholt durchgesehen und berichtigt
von
J. Victor Carus.




Sechste Auflage.
Mit dem Porträt des Verfassers.




STUTTGART.
E. Schweizerbart’sche Verlagshandlung (E. Koch).
1876.
[V]
Inhalt.




Historische Skizze der neueren Fortschritte in den Ansichten über den Ursprung der Arten S. 1.
Erste Veröffentlichungen des Verfassers über den Ursprung der Arten S. 12.
Einleitung S. 22.


Abänderung im Zustande der Domestication.
Ursachen der Veränderlichkeit. — Wirkungen der Gewohnheit und des Gebrauchs und Nichtgebrauchs der Theile. — Correlative Abänderung. — Vererbung. — Charactere domesticirter Varietäten. — Schwierigkeit der Unterscheidung zwischen Varietäten und Arten. — Ursprung cultivirter Varietäten von einer oder mehreren Arten. — Zahme Tauben, ihre Verschiedenheiten und ihr Ursprung. — Früher befolgte Grundsätze bei der Züchtung und deren Folgen. — Planmäßige und unbewußte Züchtung. — Unbekannter Ursprung unsrer cultivirten Rassen. — Günstige Umstände für das Züchtungsvermögen des Menschen
S. 27.
Abänderung im Naturzustande.
Variabilität. — Individuelle Verschiedenheiten. — Zweifelhafte Arten. — Weit und sehr verbreitete und gemeine Arten variiren am meisten. — Arten der größeren Gattungen jeden Landes variiren häufiger, als die der kleineren Genera. — Viele Arten der großen Gattungen gleichen den Varietäten darin, daß sie sehr nahe, aber ungleich mit einander verwandt sind und beschränkte Verbreitungsbezirke haben
S. 63.
Der Kampf um’s Dasein.
Seine Beziehung zur natürlichen Zuchtwahl. — Der Ausdruck im weiten Sinne gebraucht. — Geometrisches Verhältnis der Zunahme. — Rasche Vermehrung naturalisirter Pflanzen und Thiere. — Natur der Hindernisse der Zunahme.— Allgemeine Concurrenz. — Wirkungen des Clima. — Schutz durch die Zahl der Individuen. — Verwickelte Beziehungen aller Thiere und Pflanzen in der ganzen Natur. — Kampf um’s Dasein am heftigsten zwischen Individuen und Varietäten einer Art, oft auch heftig zwischen Arten einer Gattung. — Beziehung von Organismus zu Organismus die wichtigste aller Beziehungen
S. 82.

[VI]

Natürliche Zuchtwahl.
Natürliche Zuchtwahl; — ihre Wirksamkeit im Vergleich zu der des Menschen; — ihre Wirkung auf Eigenschaften von geringer Wichtigkeit; — ihre Wirksamkeit in jedem Alter und auf beide Geschlechter. — Sexuelle Zuchtwahl.— Über die Allgemeinheit der Kreuzung zwischen Individuen der nämlichen Art. — Günstige und ungünstige Umstande für die natürliche Zuchtwahl, insbesondere Kreuzung, Isolation und Individuenzahl. — Langsame Wirkung. — Aussterben durch natürliche Zuchtwahl verursacht. — Divergenz der Charactere in Bezug auf die Verschiedenheit der Bewohner einer kleinen Fläche und auf Naturalisation. — Wirkung der natürlichen Zuchtwahl auf die Abkömmlinge gemeinsamer Eltern durch Divergenz der Charactere und durch Aussterben. — Erklärt die Gruppirung aller organischen Wesen. — Fortschritt in der Organisation. — Erhaltung niederer Formen. — Convergenz der Charactere — Unbeschränkte Vermehrung der Arten. — Zusammenfassung
S. 100.
Gesetze der Abänderung.
Wirkungen veränderter Bedingungen. — Gebrauch und Nichtgebrauch der Organe in Verbindung mit natürlicher Zuchtwahl; — Flieg- und Sehorgane. — Acclimatisirung. — Correlative Abänderung. — Compensation und Öconomie des Wachsthums. — Falsche Wechselbeziehungen. — Vielfache, rudimentäre und niedrig organisirte Bildungen sind veränderlich. — In ungewöhnlicher Weise entwickelte Theile sind sehr veränderlich; — specifische mehr als Gattungscharactere. — Secundäre Sexualcharactere veränderlich. — Zu einer Gattung gehörige Arten variiren auf analoge Weise. — Rückschlag zu längst verlorenen Characteren. — Zusammenfassung
S. 157.
Schwierigkeiten der Theorie.
Schwierigkeiten der Theorie einer Descendenz mit Modificationen. — Abwesenheit oder Seltenheit der Übergangsvarietäten. — Übergänge in der Lebensweise. — Differenzirte Gewohnheiten in einerlei Art. — Arten mit weit von denen ihrer Verwandten abweichenden Sitten. — Organe von äußerster Vollkommenheit. — Übergangsweisen. — Schwierige Fälle. — Natura non facit saltum. — Organe von geringer Wichtigkeit. — Organe nicht in allen Fällen absolut vollkommen. — Das Gesetz von der Einheit des Typus und von den Existenzbedingungen enthalten in der Theorie der natürlichen Zuchtwahl
S. 193.
Verschiedene Einwände gegen die Theorie der natürlichen Zuchtwahl.
Langlebigkeit. — Modificationen nicht nothwendig gleichzeitig. — Modificationen scheinbar ohne directen Nutzen. — Progressive Entwickelung. — Charactere von geringer functioneller Bedeutung die constantesten. — Natürliche Zuchtwahl vermeintlich ungenügend, die Anfangsstufen nützlicher Gebilde zu erklären. — Ursachen, welche das Erlangen nützlicher Bildungen durch natürliche Zuchtwahl stören. — Abstufungen des Baues bei veränderten Functionen. — Sehr verschiedene Organe bei Gliedern der nämlichen Classe aus einer und derselben Quelle entwickelt. — Gründe, nicht an große und plötzliche Modificationen zu glauben
S. 238.
Instinct.
Instincte vergleichbar mit Gewohnheiten, doch andern Ursprungs. — Abstufungen der Instincte. — Blattläuse und Ameisen. — Instincte veränderlich. — Instincte domesticirter Thiere und deren Entstehung. — Natürliche Instincte des Kuckucks, des Molothrus, des Straußes und der parasitischen Bienen. — Sclavenmachende Ameisen. — Honigbienen und ihr Zellenbau-Instinct. — Veränderung von Instinct und Structur nicht nothwendig gleichzeitig. — Schwierigkeiten der Theorie natürlicher Zuchtwahl der Instincte. — Geschlechtslose oder unfruchtbare Insecten. — Zusammenfassung
S. 287.

[VII]

Bastardbildung.
Unterschied zwischen der Unfruchtbarkeit bei der ersten Kreuzung und der Unfruchtbarkeit der Bastarde. — Unfruchtbarkeit dem Grade nach veränderlich; nicht allgemein; durch Inzucht vermehrt und durch Domestication vermindert. — Gesetze für die Unfruchtbarkeit der Bastarde. — Unfruchtbarkeit keine besondere Eigenthümlichkeit, sondern mit andern Verschiedenheiten zusammenfallend und nicht durch natürliche Zuchtwahl gehäuft. — Ursachen der Unfruchtbarkeit der ersten Kreuzung und der Bastarde. — Parallelismus zwischen den Wirkungen der veränderten Lebensbedingungen und der Kreuzung. — Dimorphismus und Trimorphismus. — Fruchtbarkeit miteinander gekreuzter Varietäten und ihrer Blendlinge nicht allgemein. — Bastarde und Blendlinge unabhängig von ihrer Fruchtbarkeit verglichen. — Zusammenfassung
S. 326.
Unvollständigkeit der geologischen Urkunden.
Mangel mittlerer Varietäten zwischen den heutigen Formen. — Natur der erloschenen Mittelvarietäten und deren Zahl. — Länge der Zeiträume nach Maßgabe der Ablagerung und Denudation. — Länge der verflossenen Zeit nach Jahren abgeschätzt. — Armuth unserer paläontologischen Sammlungen. — Unterbrechung geologischer Formationen. — Denudation granitischer Bodenflächen. — Abwesenheit der Mittelvarietäten in allen Formationen. — Plötzliches Erscheinen von Artengruppen. — Ihr plötzliches Auftreten in den ältesten bekannten fossilführenden Schichten. — Alter der bewohnbaren Erde
S. 365.
Geologische Aufeinanderfolge organischer Wesen.
Langsames und successives Erscheinen neuer Arten. — Verschiedenes Maß ihrer Veränderung. — Einmal untergegangene Arten kommen nicht wieder zum Vorschein. — Artengruppen folgen denselben allgemeinen Regeln des Auftretens und Verschwindens, wie die einzelnen Arten. — Erlöschen der Arten. — Gleichzeitige Veränderungen der Lebensformen auf der ganzen Erdoberfläche. — Verwandtschaften erloschener Arten mit andern fossilen und mit lebenden Arten. — Entwickelungsstufe erloschener Formen. — Aufeinanderfolge derselben Typen im nämlichen Ländergebiete. — Zusammenfassung dieses und des vorhergehenden Capitels
S. 399.
Geographische Verbreitung.
Die gegenwärtige Verbreitung der Organismen läßt sich nicht aus Verschiedenheiten der physikalischen Lebensbedingungen erklären. — Wichtigkeit der Verbreitungsschranken. — Verwandtschaft der Erzeugnisse eines nämlichen Continentes. — Schöpfungsmittelpunkte. — Mittel der Verbreitung: Veränderungen des Climas, Schwankungen der Bodenhöhe und gelegentliche Mittel. — Die Zerstreuung während der Eisperiode. — Abwechselnder Eintritt der Eiszeit im Norden und Süden
S. 432.

[VIII]

Geographische Verbreitung. (Fortsetzung.)
Verbreitung der Süßwasserbewohner. — Die Bewohner oceanischer Inseln. — Abwesenheit von Batrachiern und Landsäugethieren. — Beziehungen der Bewohner von Inseln zu denen des nächsten Festlandes. — Über Ansiedelung aus den nächsten Quellen und nachherige Abänderung. — Zusammenfassung dieses und des vorigen Capitels
S. 467.
Gegenseitige Verwandtschaft organischer Wesen; Morphologie; Embryologie; Rudimentäre Organe.
Classification: Unterordnung der Gruppen. — Natürliches System. — Regeln und Schwierigkeiten der Classification erklärt aus der Theorie der Descendenz mit Modification. — Classificstion der Varietäten. — Abstammung stets bei der Classification benutzt. — Analoge oder Anpassungs-Charactere. — Verwandtschaften: allgemeine, verwickelte und strahlenförmige. — Erlöschung trennt und begrenzt die Gruppen. — Morpholoqie: zwischen Gliedern derselben Classe und zwischen Theilen desselben Individuum. — Embryologie: deren Gesetze daraus erklärt, daß Abänderung nicht im frühen Lebensalter eintritt, aber in correspondirendem Alter vererbt wird. — Rudimentäre Organe: ihre Entstehung erklärt. — Zusammenfassung
S. 492.
Allgemeine Wiederholung und Schluß.
Wiederholung der Einwände gegen die Theorie natürlicher Zuchtwahl. — Wiederholung der allgemeinen und besonderen Umstände zu deren Gunsten. — Ursachen des allgemeinen Glaubens an die Unveränderlichkeit der Arten. — Wie weit die Theorie natürlicher Zuchtwahl auszudehnen ist. — Folgen ihrer Annahme für das Studium[1] der Naturgeschichte. — Schlußbemerkungen.
S. 545.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Stadium. Siehe S. 545