Seite:Relativitaetsprinzip (Lorentz).djvu/5
|
Für die Zeit, die das Licht braucht für den Hin- und Hergang zwischen P und Q, findet man leicht (man erinnere sich ähnlicher Probleme aus der Arithmetik: zwei Fußgänger zu gleicher Zeit von P und von Q nach rechts gehend, und ein Eilbote, zu derselben Zeit von P abreisend, Q überholend – dieser befindet sich dann in
Für die Berechnung der Zeit, die das Licht für den Hin- und Hergang zwischen P und R braucht, bedenke man, daß der Lichtstrahl R treffen wird, wenn dieser Punkt sich z. B. in
für die gesuchte Zeit des Hin-und Herganges findet man dann leicht
Der Unterschied zwischen den durch (1) und (2) vorgestellten Zeiten ist annähernd
|
Hendrik Antoon Lorentz: Das Relativitätsprinzip. B.G. Teubner, Leipzig und Berlin 1914, Seite 3. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Relativitaetsprinzip_(Lorentz).djvu/5&oldid=1504672 (Version vom 6.03.2011)
– dann zurückkehrend und P in
begegnend):
befindet (wenn man die
fortpflanzt). Nachdem er in
befindet.
ist ein gleichschenkliges Dreieck, die Geschwindigkeit des Lichtes längs
ist gleich c. Aus der Proportionalität
und mit
findet man

