Semper eadem
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| Textdaten |
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| Autor: |
Charles Baudelaire |
| Titel: |
Semper eadem |
| Untertitel: |
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| aus: |
Die Blumen des Bösen. S. 59 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1901 |
| Verlag: |
Bondi |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
Stefan George |
| Originaltitel: |
Semper eadem |
| Originalsubtitel: |
|
| Originalherkunft: |
Les Fleurs du Mal |
| Quelle: |
Google-USA* und Scans auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
|
| Aus dem Zyklus: Trübsinn und Vergeisterung |
Artikel in der Wikipedia
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XLI
SEMPER EADEM
Wie kommt dir – sagtest du – dies trübe wesen?
Es gleicht auf nacktem fels dem wogenschwall.
– Hat einmal unser herz die frucht gelesen
Ist leben eine qual! wir wissens all ·
5
Ein schmerz · ganz einfach · nichts geheimnisvolles ·
Der wie dein glück sich jedem öffnen will.
Hör auf zu forschen · kind von neugier tolles ·
Und ist auch deine stimme sanft – sei still!
Still thörin! seele stets in frohem beben
10
Und mund im kindeslächeln · mehr als leben
Hält tod mit feinen schlingen uns umfasst.
Lass lass an einer lüge mich betrinken ·
In deiner schönen augen traum versinken ·
Gieb mir im schatten deiner wimpern rast!
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