ADB:Cranach, Lucas der Ältere

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Artikel „Cranach, Lucas der Ältere“ von Alfred Woltmann in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 4 (1876), S. 559–562, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Cranach,_Lucas_der_%C3%84ltere&oldid=2492223 (Version vom 29. März 2017, 10:48 Uhr UTC)
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Cranach: Lucas C., der Aeltere, Maler. Sein eigentlicher Familienname lautet Sunder, war indessen wenig im Gebrauch; er nannte sich Cranach nach dem Städtchen Kronach im Bisthum Bamberg, wo er 1472 geboren war. Er stammte aus einer Malerfamilie, sein Lehrmeister in der Kunst war sein Vater. Aber wir wissen aus älterer Quelle nur diese Thatsache, ohne irgend eine weitere Kunde über Persönlichkeit und Schaffen des Vaters zu haben. Ebenso haben wir keine Nachricht über die frühere Entwicklung des berühmten Sohnes, erst aus dem 33. bis 34. Jahre seines Alters rühren datirte Arbeiten von ihm her. Man pflegte ihm, als erstes nachweisbares Gemälde, eine heilige Familie, früher in der Galerie Sciarra in Rom, jetzt bei Dr. Fiedler in Leipzig, zuzuschreiben, welche die Jahrzahl 1504 und die zwei verschlungenen Initialen L. C. aufweist. Dieses höchst reizende Bild von ausgesprochen fränkischem Charakter, der Schule von Nürnberg näher stehend, trifft zwar im Gegenstande mit Cranach’schen Erfindungen zusammen, hat aber in der Ausführung mit dessen übrigen sicheren Werken keine schlagende Verwandtschaft. Die Landschaft steht ihm eher nahe, aber die Köpfe der Maria und der Engel gehen in ihrer wunderbaren Feinheit über alle seine späteren Werke hinaus, Formen und Bewegungen sind correcter, der Faltenwurf ist stilvoller. Haben wir hier wirklich ein Werk von ihm, so hatte er damals einen künstlerischen Anlauf genommen, der noch ganz Anderes verhieß als er späterhin geleistet hat. Die ersten wahrhaft sicheren Werke sind Holzschnitte, die mit den Jahren 1505 und 1506 beginnen; außer seinen Initialen weisen sie meistens auch die beiden sächsischen Wappen auf; 1504 oder 1505 war C. als ein bereits rühmlich bekannter Meister an den Hof des Kurfürsten Friedrich der Weise nach Wittenberg berufen worden und stand nun bis zu seinem Lebensende im Dienste dieses Fürstenhauses. In die vorhergehenden Jahre fällt wol noch seine Thätigkeit in Oesterreich, von der ein Brief von Scheurl berichtet. Seit 1505 ist sein Name in den Rechnungen der herzoglichen Kämmerei zu finden, und wie angesehen er bereits war, zeigt der Umstand, daß sein Jahresgehalt hundert Gulden betrug, während andere Hofmaler nur vierzig bezogen. Der Kurfürst stellte ihm 1508, wegen seiner Ehrbarkeit, Kunst und Redlichkeit, auch der angenehmen und gefälligen Dienste, die er geleistet, einen Wappenbrief aus, der ihn berechtigte, die schwarze Schlange mit Fledermausflügeln auf gelbem Schilde als sein Wappen zu führen. Mit demselben Zeichen pflegte er schon seit mehreren Jahren seine Bilder und Holzschnitte zu beglaubigen. Im J. 1509 war C. im Auftrag des Fürsten in den Niederlanden, vielleicht in einer Mission an Kaiser Max, welcher damals seinem Enkel dort von den Ständen huldigen ließ. C. malte damals den achtjährigen Herzog Karl, den späteren Kaiser Karl V. C. lebte in Wittenberg als angesehener Mann, unter guten Verhältnissen, mit Barbara Brengbier aus Gotha, der Tochter eines dortigen Rathsherrn, verehelicht. In seiner Werkstätte ging es ziemlich handwerksmäßig zu, er arbeitete mit einer großen Zahl von Gesellen, die an der Ausführung seiner Arbeiten theilnahmen, dieselben fabrikmäßig copirten und ihre Hand zu den gewöhnlichen Decorations- und Anstreicherarbeiten darliehen, die er gleichfalls übernahm und zu denen die große Baulust des Fürsten stets neue Gelegenheit gab. Außerdem besaß er einen Buch- und Papierhandel und erwarb im J. 1520 eine Apotheke, in welcher er das Geschäftliche durch Gehülfen betreiben ließ. In hoher Gunst stand C. bei seinen Landesherren, bei Friedrich III. (dem Weisen), wie nach dessen Tode (1525) bei Johann dem Beständigen und endlich bei Johann Friedrich dem Großmüthigen, der 1532 zur Regierung kam. Vielfach wurde er von dem Kurfürsten [560] Joachim I. von Brandenburg, von dem kunstliebenden Bruder desselben Cardinal Albrecht, Erzbischof von Mainz, dann von Herzog Georg von Sachsen beschäftigt. Eine nahe persönliche Freundschaft verband ihn mit Luther, der bei der Rückreise von Worms, von Frankfurt a. Main aus, einen herzlichen Brief an ihn richtete. Bei der Verlobung und der Verehelichung Luther’s mit Katharina v. Bora war C. gegenwärtig, bei Luther’s erstgeborenem Sohne war er Pathe. Als C. im J. 1536 die Nachricht erhalten hatte, daß sein hoffnungsvoller ältester Sohn Johannes, der sich gelehrten Studien und zugleich auch der Kunst gewidmet, in Bologna gestorben sei, wußte Luther den schwergeprüften Vater durch die Kraft seines Wortes wieder auszurichten. Auch mit Melanchthon war C. nahe befreundet. Für seine Geltung in Wittenberg zeugt der Umstand, daß er zweimal, 1537 und 1540, zum Bürgermeister gewählt wurde.

Seine Holzschnitte bieten uns, wie erwähnt ward, den ersten sicheren Beleg für sein künstlerisches Schaffen. Wie die meisten bedeutenden deutschen Maler jener Zeit, in erster Reihe Dürer, nahm auch C. die volksthümliche Technik des Holzschnittes in seinen Dienst, machte selbst die Zeichnungen auf den Stock und wußte die Technik der Formschneider durch seine Einwirkung zu heben. Unter den Holzschnitten aus den Jahren 1506–1510 treffen wir bereits seine wichtigsten Arbeiten dieser Art und namentlich die meisten für ihn charakteristischen künstlerischen Erfindungen, die dann auch in seinen Gemälden wiederkehren. Zunächst religiöse Darstellungen, Heiligenbilder, die 1509 erschienene Folge der Passion. Am anziehendsten ist er uns aber in Bildern idyllischen Charakters wie die reizende heilige Familie mit Engel in einer Landschaft von 1509. Von diesem Holzschnitte, ja schon von einigen früheren, kommen Clairobscurdrucke mit mehreren Platten vor. Dann finden wir Turniere, Genrescenen, die Darstellung des Parisurtheils, das ganz in die vaterländische und ritterliche Welt versetzt ist und daher zu irrigen Deutungen (Sage von König Alfred und Ritter Albonak) verleitet hat. In Kupferstich sind nur wenige Blätter, meist Bildnisse, von ihm da. Die unzweifelhaften datirten Gemälde beginnen mit dem J. 1515, aus welchem die zwei kleinen Figuren der Heiligen Hieronymus und Leopold im Wiener Belvedere herrühren. Zum Theil in frühere Zeit fallen auch noch viele größere Kirchenbilder, die wir von seiner Hand oder aus seiner Werkstatt besitzen. Es läßt sich vorläufig nicht entscheiden, wie es mit jener Gruppe von Gemälden steht, die man bis vor kurzem, auf eine erste falsche Zuschreibung hin, dem Matthias Grünewald von Aschaffenburg beimaß, der sich jetzt als ein Künstler ersten Ranges aber ganz anderer Richtung, ohne jede Beziehung zu C., herausgestellt hat. Sie sind weit stilvoller und würdevoller, in der Farbe sehr kräftig, und rühren aus der Schule Cranach’s her, ohne daß sich seine eigene Theilnahme nachweisen ließe. Der Altar der Marktkirche zu Halle, dessen Mittelbild den Cardinal Albrecht von Brandenburg vor der Himmelskönigin zeigt, ist erst von 1529 datirt, und damals wäre eine Theilnahme Cranach’s, der sich zum evangelischen Glauben bekannte; bei einem katholischen Kirchenbilde auffallend. Zwei Altarflügel in dem Dome zu Naumburg, große Altäre in Annaberg und Heilbronn, endlich – wenigstens theilweise – die Bilder aus der Maria- und Magdalenakirche zu Halle, jetzt in der Pinakothek zu München, gehören dieser Gruppe sächsischer Gemälde an.

In vielen Landstrichen und besonders in Sachsen war es mit der Kirchenmalerei keineswegs zu Ende, als die Luther’sche Lehre siegreich durchgedrungen war. Ja es wurde sogar häufig der Versuch gemacht, die specifischen Eigenthümlichkeiten der protestantischen Glaubenslehre bildlich darzustellen, nicht zum Vortheil der Kunst, bei welcher jetzt an Stelle überlieferter Charaktere und Ereignisse, welche sich in das Bewußtsein des Volkes eingelebt hatten und unmittelbar [561] zur Empfindung sprachen, ausgeklügelte, sinnbildliche Darstellungen von starr-dogmatischem Charakter, eine neue Art von Bilderschrift, traten. So malt C. schon 1518 den Sterbenden, welchem nicht die Werke helfen, sondern der Glaube allein, ein übrigens sehr anmuthig ausgeführtes Bild im Museum zu Leipzig. Noch absichtlicher ist ein auf Sündenfall und Erlösung bezügliches Bild von 1529 in der Galerie der patriotischen Kunstfreunde zu Prag. Dieser ausgesprochene protestantisch-dogmatische Geist herrscht auch in dem großen Altar zu Schneeberg, dann in demjenigen der Stadtkirche zu Wittenberg, welcher in der Mitte das Abendmahl, auf den Seitenfeldern die Vornahme gottesdienstlicher Handlungen nach evangelischem Ritus, zum Theil durch bekannte Männer der Reformation, enthält. Beides sind spätere Arbeiten, wesentlich von Gehülfen ausgeführt. Zu tiefer Auffassung religiöser Stoffe fehlte C. der höhere Aufschwung, namentlich seine Christusgestalten sind schwächlich, die übrigen Charaktere oft wol schlicht und ziemlich würdig, aber mitunter philiströs. Anspruchslosere Bilder mit Halbfiguren, wie die Ehebrecherin vor Christus (Münchener Pinakothek, Estherhazy-Galerie in Pesth etc.), ferner Christus, der die Kinder zu sich kommen läßt (Wenzelskirche in Naumburg, oft wiederholt), gelingen ihm besser, in den Kindern auf letzterem ist er recht anmuthig, ob auch ohne tieferes Gefühl. Auch in Gemälden ist sein eigentliches Gebiet das Idyllische. Schon ein Brief des Christian Scheurl von 1509 rühmt die ungemeine Wahrheit, mit welcher C. Thiere, Trauben etc. darstelle. Nichts gelingt ihm so gut wie Bilder kleinen Formates, in denen er die heimische Landschaft mit Laubholz und Tannen, saftigem Grün und Burgen auf Felsenhöhen darstellt und die Natur mit allerlei Thieren und anspruchslosen Menschengestalten in einfachen Situationen bevölkert. Eins seiner Meisterwerke ist der heilige Hieronymus in der Galerie zu Innsbruck, in wilder Felsengegend. In der Rolle des heil. Hieronymus, von Thieren umgeben, in reizender Waldpartie, sitzt auf einem Bilde des Berliner Museums (1527) der Cardinal Albrecht von Brandenburg an einem Tische und studirt. Ein Bild zu Darmstadt zeigt ebenfalls den Cardinal als heil. Hieronymus, diesmal im häuslichen Gemache. Anmuthig sind ein Madonnenbild mit Landschaft im Dome zu Breslau, sowie ein noch kleineres in der Galerie zu Carlsruhe. Auch der stets wiederkehrende Typus seiner Frauenköpfe, freundlich, hold, ohne Tiefe, ziemlich sinnlich, ist recht gefällig. Unter zahlreichen Jagdbildern ist eines von 1529 in der Burg zu Prag besonders hübsch; ebenda, wie das vorige bisher völlig unbekannt, ein Paradies mit Adam und Eva von 1530. Unter Bildern mit nackten Figuren seien die Darstellungen des Parisurtheils, namentlich ein kleines höchst reizendes in der Galerie zu Carlsruhe, Apollo und Diana in Berlin, die mythologische Composition „Folgen der Eifersucht“, von 1530, bei Herrn F. Lippmann in Wien, die Faunsfamilie in der Galerie zu Donaueschingen hervorgehoben. Auch in diesen Bildern ist freilich zu bemerken, daß es C. an dem tieferen Verständniß des Körperbaues fehlt, die Verhältnisse sind oft unglücklich, die Männergestalten dürftig, während die Frauen viel besser gelingen; die Kenntnisse der Perspective sind ebenfalls unzureichend. Aber die zarte Durchführung, die saftige, blühende, fein-harmonische Farbe, die schalkhafte Anmuth, die mitunter in einen herzhafteren Humor umschlägt, wie in dem Jungbrunnen von 1546 im Berliner Museum, sind des Künstlers hervorstechende Eigenschaften. Mit Recht hat ihn Kugler den Hans Sachs der Malerei genannt, er schlägt den launigen Volkston sinnig, heiter, oft auch derb und sinnlich, immer phantasievoll, mit Glück an. Minder gelingen ihm jene lebensgroßen Bilder mit nackten Figuren, Venus und Amor oder Aehnliches; dafür reicht sein Formensinn nicht aus. Aber Bilder dieser Gattung waren ein oft verlangter Artikel an den Fürstenhöfen, während häufig auch bekleidete Schönheiten in [562] elegantem Zeitcostüm, in der Rolle einer Judith, einer Lucretia, einer Magdalena, manchmal auch Genrescenen, wie ein lüsterner Alter mit einer Dirne, wiederkehrten. Ueberall muß man indessen seine eigenhändigen Gemälde von den fabrikmäßigen Reproductionen, die aus seiner Werkstatt hervorgingen, sondern. Das gilt auch namentlich von Bildnissen; die größeren oder kleineren Porträts der sächsichen Fürsten, Luther’s, Melanchthon’s, der Katharina von Bora wurden massenweise bei C. angefertigt, um der starken Nachfrage entgegenzukommen oder als Geschenke zu dienen. Aber daß er auch als Porträtmaler Treffliches leistete, zeigt zum Beispiel das kleine Bild des Herzogs Georg von Sachsen in Berlin.

C. nahm an dem Geschick seines Herrscherhauses persönlich Antheil. Nach der Gefangennahme Johann Friedrichs in der Schlacht bei Mühlberg ließ Karl V. ihn in das Lager kommen und nahm ihn gnädig auf; ein paar Jahre später folgte der alte Maler bereitwillig einem Rufe des gefangenen Kurfürsten nach Augsburg, um ihn durch seine Arbeiten wie durch sein behagliches, gesprächiges Wesen, das schon Zeitgenossen rühmen, zu zerstreuen. Bei der Freilassung folgte er im October 1552 dem Fürsten in seine neue Residenz nach Weimar, wo er sein letztes Lebensjahr als Hofmaler zubrachte und am 16. October 1553 starb. Er liegt in der Stadtkirche begraben, die Grabschrift rühmt ihn als pictor celerimus, seine außerordentliche Handfertigkeit hatte die Zeitgenossen stets am meisten in Staunen gesetzt. Hier begann er sein letztes großes Werk, das freilich erst sein Sohn 1555 vollendete, das große Altarbild in der Stadtkirche: Christus am Kreuz, unter ihm Johannes der Täufer, der zum Heiland emporweist, Luther und Lucas C. selbst, auf dessen Haupt ein Blutstrahl Christi springt, andererseits Christus noch einmal als Sieger über Tod und Teufel, auf den Flügelbildern die fürstliche Familie.

C. ist kein Künstler ersten Ranges und läßt sich jedenfalls nicht in gleiche Reihe mit einem Dürer oder Holbein stellen, aber er war eine tüchtige Persönlichkeit, die neben den Vertretern der Reformation eine ehrenvolle Stelle einnimmt, charaktervoll und überzeugungstreu, ein redlicher und liebenswürdiger Mensch. Als Künstler hatte er ein bestimmtes Gebiet, auf dem er eigenthümlich und anziehend ist, nämlich dasjenige, welches ihn im unmittelbaren Zusammenhange mit dem Phantasieleben des Volkes zeigt. Eine Grenze bleibt ihm dadurch gesetzt, daß ihm der tiefere Geist, der kühnere Schwung und der eigentliche Zusammenhang mit der Renaissancebildung fehlen. Denn daß er in der Folge gelegentlich Renaissance-Ornamente aufnahm und vielleicht statt einer nackten Eva ebenso gern eine Lucretia malte, reichte nicht aus; das strengere theoretische Studium und die wahre Herrschaft über die Form, ohne welche die volle Freiheit von der mittelalterlichen Gewöhnung nicht zu erreichen war, blieben ihm stets verschlossen.

Heller, Das Leben und die Werke Lucas Cranach’s, 2. Aufl. Bamberg 1844. – Chr. Schuchardt, Lucas Cranach des Aelteren Leben und Werke, 2. Bde., Leipzig 1851, 3. Bd. 1871. Hier reiches urkundliches Material, sowie Abdruck der ältesten Quellen, Gunderam’s Denkschrift (1556) und Scheurl’s Brief. Die Handbücher von Kugler und Waagen, sowie die periegetischen Schriften des Letzteren.[1][2]
Woltmann.

[Zusätze und Berichtigungen]

  1. S. 562. Z. 8: Kürzlich erschien: F. Warnecke, Luc. Cranach der Aeltere, Beitrag zur Geschichte der Familie v. Cranach. 4°. Görlitz 1879. [Bd. 10, S. 767]
  2. S. 562. Z. 8. v. u.: M. B. Lindau, Lucas Cranach, Ein Lebensbild aus dem Zeitalter der Reformation. Leipz., Veit & Co., 1883. [Bd. 18, S. 794]