ADB:Spangenberg, Cyriacus

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Artikel „Spangenberg, Cyriacus“ von Edward Schröder in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 35 (1893), S. 37–41, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Spangenberg,_Cyriacus&oldid=- (Version vom 17. Juni 2019, 17:55 Uhr UTC)
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Band 35 (1893), S. 37–41 (Quelle).
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Spangenberg: Cyriacus S., Dichter, theologischer und historischer Schriftsteller des 16. Jahrhunderts. Er war ein Sohn, wahrscheinlich der jüngste Sohn des Johannes S. (s. u.) und wurde am 7. Juni 1528 in Nordhausen geboren. Vom Vater vorbereitet, besuchte er die von diesem gegründete und damals von Basilius Faber geleitete Lateinschule und bezog im Frühjahr 1542 bereits die Universität Wittenberg, unter den glücklichsten Auspicien: Johannes Spangenberg stellte den Sohn den ihm befreundeten Reformatoren persönlich vor, und das Interesse Luther’s und Melanchthon’s hat ihn durch seine Studienzeit begleitet. Er seinerseits wurde ein begeisterter Schüler und liebevoller Bewunderer Luther’s, dessen Bild er zeitlebens in der Seele trug, und hat sich auch wiederholt dankbar zu den Anregungen bekannt, welche Melanchthon seinen wissenschaftlichen Interessen gegeben hatte. Diese umspannten von vorn herein einen weiten Kreis: neben Theologie und Philosophie hat S. schon in jüngeren Jahren historische und litterargeschichtliche Studien mit Vorliebe getrieben und besonders regen Eifer in der Aufsuchung ungedruckter Quellen entfaltet. Den Grund zu dem reichen urkundlichen Wissen, durch das uns die geschichtlichen Werke seiner späteren Lebensjahre Respect abnöthigen, hat er schon in der Universitätszeit gelegt. In Luther’s Todesjahr erhielt der noch nicht 19jährige Magister eine Stelle an dem jungen Eisleber Gymnasium und fand hier, wo auch der Vater seit kurzer Zeit als Mansfeldischer Superintendent wirkte, reichlich Gelegenheit und Unterstützung für seine historischen und antiquarischen Liebhabereien. Den erkrankten Vater vertrat er vielfach auf der Kanzel, und mit dem Tode desselben (1550) fiel ihm in schwerer Zeit der Pestilenz die Versehung des Predigtstuhls gänzlich zu; der Uebertritt ins geistliche Amt war damit entschieden. Trotz lockender Berufungen nach auswärts blieb er den Mansfelder Grafen treu und nahm 1553 die Stelle eines Diakonus zu Mansfeld an. Kurz vorher hatte ihn das Auftreten Georg Major’s, der als Nachfolger seines Vaters 1552 in Eisleben eingezogen war und hier die Lehre von der Nothwendigkeit der guten Werke zur Seligkeit vertreten hatte, zum ersten Male auf den theologischen Kampfplatz geführt, ohne daß er hier vorläufig eine litterarische Rolle gespielt hätte. Der majoristische Streit führte rasch genug zur Entfernung seines Urhebers, und auf den Synoden zu Eisleben (1554) und zu Eisenach (1556), an denen auch S. theilnahm, trat die Einigkeit der Mansfeldischen Geistlichen gegenüber den vereinzelten Anhängern des Major beruhigend zu Tage. Nach dem Tode des Hofpredigers Michael Cölius wurde S. (in den letzten Tagen des Jahres 1559) dessen Nachfolger und trat damit auch äußerlich in eine Stellung ein, welche dem gesteigerten Ansehen und Einfluß seiner Person entsprach.

[38] Das Jahrzehnt, das nun folgt, ist in jeder Beziehung die glücklichste und fruchtbringendste Zeit seines Lebens: in Haus und Amt, in Wissenschaft und Litteratur. In den 60er Jahren ist S. nicht nur im Mansfelder Land der Mittelpunkt des geistigen Lebens, sondern weit darüber hinaus eine kirchlich und litterarisch hochangesehene Persönlichkeit. Unter den Grafen von Mansfeld waren einige (Volrad, Karl, Hans Ernst) seine besonderen Gönner, die Geistlichkeit der Grafschaft, an ihrer Spitze der Superintendent Hieronymus Menzel, erblickte in ihm ihren geistigen Führer, und so oft ein mansfeldscher Pastor schriftstellerisch auftrat, mußte S. ein Vorwort oder sonstige Beisteuer liefern. Er selbst war in diesen Jahren ungemein productiv, und in seiner Schriftstellerei kamen die inneren Streitigkeiten der Protestanten zunächst wenig zur Geltung. Dagegen griff er als streitbarer Kämpe zu den Waffen, als die Wiedereinberufung des Trienter Concils den vereinzelten Erscheinungen der Gegenreformation erhöhte Bedeutung zu verleihen schien. „Wider die Bösen Sieben ins Teuffels Karnöffelspiel“ (Eisleben 1562) nannte er eine Heptade der kräftigsten litterarischen Invectiven „gegen des Satans Rottgesindlein“: von Papst Pius IV. und dem Bischof Stanislaus Hosius flankirt, läßt er den Dominikaner Limpricius, die lutherischen Apostaten Frid. Staphylus und Steph. Agricola und den Kölner Buchdrucker Jaspar Gennep Revue passiren, und auch die vornehme Gestalt des längst im Grabe ruhenden Cardinals Contarini bleibt nicht verschont von den Knüttelschlägen des eifernden Lutheraners, der nur ihm gegenüber nicht sofort die litterarische Polemik in persönliche Schimpferei umwandelt. Das meiste Interesse hat für uns der Streit mit Gennep: er ging aus von der allerdings unglaublich kecken Mache, mit der der betriebsame Drucker den Katechismus des Vaters Johannes S. zu einem katholischen Product umgekrempelt hatte, zog aber weiterhin die Vertheidigung des von Gennep als unzuverlässig angegriffenen Sleidan in die Discussion (s. Varrentrapp, Hermann v. Wied, Beilagen S. 50 ff.) – Weit erfreulicher als diese grobschlächtige Polemik wirken zunächst Spangenberg’s Predigten, aus deren reicher Fülle ich nur die 70 Brautpredigten des „Ehespiegels“ (Eisleben 1561) und die Lutherpredigten hervorheben will, in denen er theils die geistlichen Lieder zu Grunde legte („Cithara Lutheri“, Erfurt 1569/70, 4 Theile), theils Person und Werk des Gottesmannes direct behandelte. Die der letzteren Art hat er seit 1562 an Luther’s Geburts- und Sterbetagen gehalten: eine von Rembe (Eisleben 1887) neu herausgegebene Predigt „Martin Luther als Treckejunge“ gibt ein treffliches Beispiel von der frischen und anschaulichen Bildlichkeit, der kernigen und treuherzigen Ausdrucksweise dieser wahrhaften Volkspredigten. – Da sind ferner populärtheologische Tractate wie das „Formularbüchlein der alten Adamssprache“ (älteste erhaltene Ausgabe von 1562; Erneuerung von Rembe, Dresden 1887), in welchem die Einreden und Ausreden der Lauen und Lässigen im Christenthum eindringlich widerlegt werden; weiter moralisirende Streitschriften, wie der „Jagteuffel“ von 1560, der bis zum Theatrum diabolorum (1569) 10 Auflagen erlebte und in der That durch gesundes Urtheil und maßvolle Polemik aus der zahlreichen Teufelslitteratur, die besonders die thüringisch-sächsischen Lande überschwemmte (Goedeke II2 479 ff.), hervorragt. – Auch geistliche Lieder hat S. schon damals gedichtet (Goedeke II2 194): einige in engem, absichtlich engem Anschluß an Luther, andere als wortgetreue Psalmenparaphrasen auf bekannte Melodien; einige nahm er schon in sein „Christlichs Gesangbüchlein“ (Eisleben 1568) auf, die Psalmenlieder hat er nachher zu dem „Ganzen Psalter Davids“ (Frankfurt und Straßburg 1582) erweitert. Seine historischen Sammlungen machten gute Fortschritte, doch außer zwei frühen Schriften über den Kampf am Welfesholze (1555/56) gelangte vorläufig nur die „Mansfeldische Chronica“ (Eisleben 1572) zum Druck; freilich wol die tüchtigste seiner [39] Leistungen. Ungedruckt blieben damals auch die kleinen neutestamentlichen Dramen, die er in jener Zeit durch seine eigenen und die Nachbarskinder aufführen ließ (Goedeke II2 364): „vom canaanäischen Weiblein“ (Math. 15), „von der Heilung des Besessenen“ (Luc. 11), „von der Ehebrecherin“ (Joh. 8), und „von der Speisung der 5000“ (Joh. 6); anspruchslose „Hausspiele“, wie er sie selbst nennt, von behaglicher Lehrhaftigkeit und naiver dramatischer Gestaltung, die er später (Schmalkalden 1589/90) mit Widmungen an bürgerliche Freunde in Augsburg, Straßburg, Eisleben drucken ließ. Schade, daß uns der bereits 1564 zum Druck gelangte „Hecastus“ (Gräffe, Trésor III, 228) verloren scheint: wahrscheinlich hat das Drama des Macropedius unserem Theologen doch als Gefäß der Polemik gegen Majoristen und Synergisten dienen müssen.

Denn die dogmatischen Streitereien hatten in Thüringen und speciell im Mansfelder Land sonst keineswegs geruht. Kaum war der persönliche Einfluß Major’s beseitigt, so traten die synergistischen Lehren der Jenenser Professoren, besonders des Victorin Strigel, in den Vordergrund: das Weimarer Colloquium zwischen Strigel und Flacius wirft seine Schatten bis in Spangenberg’s Predigten und Schauspiele („Vom Besessenen“ !) hinein. Aber die Mansfelder Geistlichkeit trat 1564 noch geschlossen der Theologie der Professoren entgegen, und auch als sich an dieses Stadium des Kampfes der flacianische Streit über die Substantialität der Erbsünde unmittelbar anschloß, wußte sich S. Jahre hindurch einig mit seinen gräflichen Herren wie mit seinen geistlichen Amtsbrüdern, die alle die Lehre des Matthias Flacius Illyricus für keine andere als die echte und zwar schriftgemäße Lehre Luther’s ansahen. Die persönliche Bekanntschaft des Illyrers machte S. im Spätjahr 1566 zu Antwerpen, wohin sie beide berufen waren, um an der Redaction der Confessio und Agenda mitzuwirken; und von dieser Zeit an hat er mit gesteigerter Entschiedenheit für dessen Person und Lehre Partei ergriffen. Seit dem Jahre 1570 verschärfte sich der Gegensatz zwischen „Accidenzern“ und „Substantianern“ immer mehr. Die gefährliche Zuspitzung des Ausdrucks auf Seiten des Flacius, die bequeme und dabei effectvolle Art, wie ihm seine Gegner, besonders die Jenenser Professoren Heßhusius und Wigand, ketzerische Consequenzen zuschoben, machten manchen irre, der bisher an der „verderbten Natur“ des Menschen keinen Anstoß genommen hatte: die Eisleber Geistlichen, nach einigem Schwanken auch Hier. Menzel, traten auf die Seite der Gegenpartei, immer mehr brökelte ab und immer kleiner wurde das „wohlgeplagte Häuflein“, das sich um den unentwegten Vorkämpfer S. und um seinen gräflichen Beschützer Volrad schaarte. S. entfaltete in dieser Zeit eine ungemeine Rührigkeit: in Disputationen und Colloquien, die resultatlos verliefen, in Predigten und Ansprachen, schließlich in lehrhaften Darstellungen und Streitschriften, für die ihm Graf Volrad auf Schloß Mansfeld eine besondere Druckerei einrichten ließ. An 20 größere und kleinere Schriften hat er über diese Frage verfaßt, voran die „Deutliche und nützlich Erklärung der Lehre von der Erbsünde“ (1571) und die „Wahrhaftige und beständige … Lehre von der Erbsünde“ (1572); für die Einfältigen und wieder für die Kinder hat er seine Lehre besonders erläutert, die übertreibenden Anschuldigungen der Gegner als „schreckliche, öffentliche Landlügen“ zurückgewiesen und immer wieder betont, daß er „ein alter und unbeweglicher Discipel Luthers“, daß nicht er, sondern die Eisleber abgefallen seien. Die von Wigand erhobene Beschuldigung des Manichäismus führte ihn zu eingehenden Studien über die alte Secte, aus denen später die „Historia Manicheorum“ (Ursel 1578) erwuchs, grundgelehrt aber unkritisch wie alle seine historischen Arbeiten.

Die hitzigen Kämpfe der Theologen wurden schließlich zu einer öffentlichen Calamität, die die Bevölkerung und das Grafenhaus in zwei Parteien spaltete [40] und nach wiederholten Androhungen zu einem Einschreiten der Lehnsherren führte. Mansfeld, durch S. der Hauptsitz der Flacianer, wurde von Truppen des Administrators von Magdeburg, Joachim Friedrich, besetzt und S., den man schon einmal aus der Stadt verwiesen hatte, jetzt endgiltig vertrieben. Er nahm seinen Aufenthalt zunächst im Amt Sangerhausen, wo ihn Graf Volrad treulich unterstützte. Ja dieser folgte ihm, als sich S., wie es scheint durch seinen Widerstand gegen die Concordienformel des Jac. Andreä (1577), auch in Sangerhausen unmöglich gemacht hatte, ins Exil nach Straßburg, in dessen Nähe er bald darauf gestorben ist.

S. blieb in Straßburg, ohne Amt, aber darum nicht ohne Anfeindung, bis ihm 1581 eine Pfarrstelle in dem oberhessischen Städtchen Schlitz zugänglich wurde. Fast 10 Jahre hat er hier gewirkt, das Trostbuch seines Exils, den „Psalter gesangsweise“ (Frankfurt 1582) erscheinen sehen, die „Mansfeldische Chronica“ zu einer „Sächsischen Chronica“ (Frankfurt 1583) erweitert, seine 4 biblischen Schauspiele (Schmalkalden 1589, 1590) drucken lassen und ein großes genealogisches Werk, den „Adelsspiegel“ (Schmalkalden 1591) dem Abschluß nahe gebracht. 1590 wurde ihm auch hier der Stab vor die Füße gesetzt, und wieder stellenlos ließ er sich unter dem Schutze des Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen-Cassel in Vacha a. d. Werra nieder. Seine Feder ermüdete auch jetzt noch nicht: in Münz- und Kalenderfragen hat er öffentlich das Wort ergriffen und confessionelle Vorurtheile gegen den Gregorianischen Kalender nachdrücklich bekämpft. 1595 oder 1596 ist er abermals nach Straßburg übergesiedelt, wo er in dem jugendlichen Grafen Ernst v. Mansfeld, der hier Kanonikus war, einen Gönner und in seinem jüngsten Sohne Wolfhart (s. u.) eine Stütze hatte. Er trat auch in freundliche Beziehungen zu der Straßburger Meistersingerschule, als diese sich 1597 nach langem Schlummer neu constituirte, und widmete ihr handschriftlich sein unordentliches und kritikloses, aber gelehrtes und liebenswürdiges Buch „Von der edlen und hochberüembten Kunst der Musica unnd deren Ankunfft, Lob, Nutz unnd Wirckung, auch wie die Meistersinger auffkhommen, vollkhommener bericht“ (herausg. v. Keller, Stuttgart. Litt. Ver. 1861). Von seinen historischen Werken brachte er noch die „Hennebergische Chronica“ (Straßb. 1599) und eine Monographie über „Bonifacius“ (Schmalk. 1603) zur Veröffentlichung, während er manches andere, wie eine „Chronica der Grafen zu Holstein, Schaumburg etc.“ (gedruckt Stadthagen 1614) und eine solche der Bischöfe zu Verden (gedruckt Hamburg 1720?) handschriftlich hinterließ. Gestorben ist er zu Straßburg am 10. Februar 1604.

Ueber Spangenberg’s Rolle in den dogmatschen Streitigkeiten seiner Zeit steht mir ein zusammenfassendes Urtheil nicht zu. Wahrheitsliebe und Gottvertrauen und dabei das unerschütterliche Bewußtsein einer heiligen Treupflicht gegen den Wittenberger Gottesheld und sein schriftgemäßes Christenthum sichern ihm unsere menschliche Sympathie. Scheiden wir aus seiner Production, die gegen 100 selbständige Schriften umfaßt, die theologische Polemik und ferner die historischen Werke aus, in denen Forschung und Darstellung über die reichen Ergebnisse des gelehrten Sammeleifers niemals Herr geworden sind, so bleibt in den geistlichen Liedern, den Schauspielen und besonders in den lehrhaften Prosaschriften („Christliche Haustafel,“ „Jagteufel,“ „Formularbüchlein der Adamssprache,“ „Predigten“ u. s. w.) die litterarische Physiognomie eines Schriftstellers von kräftigem Naturell und mäßiger Formbegabung, dem Luther’s Schriften und sein persönliches Vorbild in Fleisch und Blut übergegangen sind. Der Litterarhistoriker aber schätzt in S. überdies einen Mann, dessen Auge früh mit Interesse auf den alten Handschriften geweilt hat und der, wenn er auch den Wust meistersingerischer Tradition [41] nicht hinwegzuräumen wußte, sich doch keineswegs auf ihn beschränkte und z. B. über die Rolle der Poesie bei den alten Deutschen überraschend richtig urtheilt.

J. G. Leuckfeld, Historia Spangenbergensis oder historische Nachricht von dem Leben, Lehre und Schriften Cyr. Spangenbergs. Quedlinburg und Aschersleben 1712. – Eine eingehende Biographie ist zu erwarten von Lic. H. Rembe, vgl. vorläufig dessen Erneuerung von Cyr. Spangenbergs Formularbüchlein der alten Adamssprache. Mit Lebensbeschreibung Spangenbergs und einem Verzeichniß seiner Werke (reichhaltig, aber doch nicht vollständig). Dresden 1887. – Briefwechsel des C. S. Hrsg. von H. Rembe I 1550–1584. Dresden 1888. – Preger, Matthias Flacius Illyricus. – Goedeke2 II, 174, 194, 363 f., 480. – Varrentrapp, Hermann v. Wied, Beil., S. 50 ff. – Weitere Littetatur bei Herzog-Plitt XIV, 473.