ADB:Starke, Heinrich Benedict

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Starke, Heinrich Benedict“ von Carl Gustav Adolf Siegfried in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 35 (1893), S. 493–494, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Starke,_Heinrich_Benedict&oldid=- (Version vom 19. Juni 2019, 17:23 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Starke, Christoph
Band 35 (1893), S. 493–494 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand April 2015, suchen)
GND-Nummer 100277233
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|35|493|494|Starke, Heinrich Benedict|Carl Gustav Adolf Siegfried|ADB:Starke, Heinrich Benedict}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=100277233}}    

Starke: Heinrich Benedict St. ward im März 1672 zu Engelen Stedde bei Wolfenbüttel geboren. Er war außerordentlicher Professor der orientalischen Sprachen zu Leipzig. † 18. Juli 1727 (Joecher s. v., Winer, Handb. der theol. Litt. Bd. II, S. 788). In der Schreibung des Namens schwankt Winer zwischen Stark, Starck und Starcke; Gesenius, Geschichte der hebr. Sprache S. 123, schreibt Stark, ebenso Bleek-Kamphausen, Einl. in das A. T. S. 163, für Starke entscheiden sich Hetzel, Geschichte der hebr. Sprache S. 280 und Meyer, Geschichte der Schrifterklärung Bd. IV, S. 459. Da die lateinischen Titel stets die Form Starkius bieten, dürfte die Entscheidung schwer werden. Hetzel a. a. O. führt von ihm folgende Schriften an: 1. „Lux grammatices Ebraeae“ 1705. 1713. 1717. 4. Ausg. von Wilisch 1737. 5. Ausg. von Bosseck 1764. 2. „Lux chaldaicae linguae“. 3. „Lux accentuationis“. 4. „Ebraismi etymologici“. Die hebräische Grammatik bewegt sich ganz in dem Schematismus der Danz’schen Schule (s. d. Art.). Die anderweiten Arbeiten Starke’s gehören der Schriftauslegung [494] an. Die „Notae selectae critico-philosophico-exegeticae in loca dubia ac difficiliora V. Ti.“ 3 Bde. 4°, 1714 (s. den vollst. Titel bei Winer a. a. O. Bd. I, S. 195), behandeln Stellen aus dem Pentateuch und den historischen Büchern. Die „Notae selectae … in N. T.“ 2 Bde. 4°, 1724, sind in ihrer Zeit wegen guter grammatischer Bemerkungen geschätzt worden, s. Meyer a. a. O. – Winer a. a. O. Bd. I, S. 240, führt von ihm auch „Notae selectae … in ep. P. ad Hebraeos“ 1710 an.