BLKÖ:Łubieński, Thaddäus

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 16 (1867), ab Seite: 106. (Quelle)
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7. Thaddäus Łubieński, ein Sohn des polnischen Justizministers Felix, dessen bereits oben in der Lebensskizze des Lemberger Erzbischofs Wladislaw Łubieński [S. 104) gedacht worden, diente anfänglich als Officier in der Garde des Kaisers Napoleon, verließ aber, mit drei Ordenskreuzen für sein ausgezeichnetes Verhalten im Felde geschmückt, den Militärstand und begann theologische Studien; wurde in Rom päpstlicher Hausprälat, dann Auditor des Krakauer Bischofs Paul Woronicz, Domherr, Weihbischof und Propst zu Wiskitka. Einige Zeit administrirte er das Decanat von Łowicz und stiftete dort sich selbst ein segensvolles Andenken und für die Bewohner ein Spital für arme Kranke.